Zeitblüten: Das Gehen im frischen Gras / Freunde

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Das Gehen im frischen Gras

Meine Zeitblüte ist am Morgen das Gehen im frischen Gras. Ich bin ganz bei mir, spüre das Gras unter meinen Füßen, der feuchte Tau belebt mich. Dann reibe ich mir die Füße trocken, ich fühle mich sehr lebendig, kann mich dann aufrecht hinstellen, die Arme zum Himmel strecken und die Energie spüren, die durch mich fließt.

Es stellt sich Kraft und Zuversicht ein und ich fühle mich mit der ganzen Welt verbunden. Zum Abschluss singe – nein, töne ich mit den Lauten A-E-I-O-U. Dann bin ich bereit, den Tag anzunehmen und die Aufgaben, die auf mich zukommen, mit Freude anzupacken.

Gabriele

Freunde

Gerade in unserer schnelllebigen Zeit finden wir kaum mehr Zeit für Freunde. Dabei sind diese ein wichtiger Faktor im Leben. Sie sind auch zur Stelle, wenn ich Unterstützung brauche und es mir nicht gut geht. Für mich bedeutet, sich Zeit nehmen für und mit Freunden, dass ich auch mir etwas Gutes tue.

Ich bin viel unterwegs und habe wenig freie Zeit, aber ich nehme mir jetzt immer mehr bewusst die Zeit für und mit Freunden, auch spontan. Ich genieße gemeinsame Unternehmungen, Gespräche und auch wenn es nur eine kurze Kaffeepause ist. Das Reden miteinander, das gegenseitige Zuhören und vor allem das gemeinsame Lachen macht das Leben dann wieder fröhlicher und ich gehe heiter und gelassener wieder in den Alltag.

Mein Tipp: Nehmt euch Zeit für eure Freunde, auch wenn es nur eine halbe Stunde ist, es bereichert euer Leben.

Wirklich gute Freunde sind Menschen, die uns ganz genau kennen, und trotzdem zu uns halten.
Marie von Ebner-Eschenbach (österr. Schriftstellerin 1830 – 1916)

Von allen Geschenken, die uns das Schicksal gewährt hat, gibt es kein größeres Gut als die Freundschaft – keinen größeren Reichtum, keine größere Freude.
Epikur von Samos (griech. Philosoph 341 – 271 v. Chr.)

Birgit E.



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