Visitenkarten gestalten: Das sollten Sie berücksichtigen!

Im Geschäftsleben ist der Austausch von Visitenkarten immer noch Usus. In meinem Berufsalltag sind mir schon eine Unzahl an Visitenkarten untergekommen: von ganz „normalen“ bis hin zu exotischen, witzigen, sogar solche mit Druckfehlern, …

Was würden Sie von einem potenziellen Geschäftspartner denken, der Ihnen beim Erstgespräch eine Visitenkarte überreicht, die auf Marke „Eigenbau“ schließen lässt und im ungünstigsten Fall noch mit einem Druckfehler?

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Auch eine Visitenkarte hat Einfluss auf den ersten Eindruck …

7 Gestaltungstipps für eine gelungene Visitenkarte

Mit einer optimal gestalteten Visitenkarte können Sie einen ersten guten Eindruck vermitteln. Damit das gelingt, habe ich im Folgenden 7 Gestaltungstipps zusammengestellt:

  1. Beginnen wir mit dem wichtigsten Tipp: Bitte keine billige Eigenbau-Visitenkarten, vielleicht noch auf perforiertem Papier und mit einem Tintenstrahler gedruckt.
  2. Verwenden Sie Visitenkartenpapier in der richtigen Stärke. Zu dünne Visitenkarten wirken billig. Die Stärke sollte mind. 180 g betragen, besser noch über 250 g.
  3. Bleiben Sie bei den Standardabmessungen 85 x 55 mm, auch deshalb, weil alternative Formate oft gar nicht in Visitenkartenalben passen. Denn dann kann Ihre Visitenkarte noch so ansprechend gestaltet sein, sie wird wahrscheinlich irgendwohin verschwinden.
  4. Wie Sie das Design der Visitenkarte gestalten, ist auch branchenabhängig. Arbeiten Sie in einer Branche, in der Auffallen um jeden Preis gilt (z. B. Werbebranche), kann Ihre Visitenkarte durchaus etwas exotischer und extravagant ausfallen. Als Notar mit der gleich gestalteten Visitenkarte kann der Schuss schon nach hinten losgehen. Werfen Sie einfach mal einen genaueren Blick auf Ihre gesammelten Visitenkarten und lassen Sie sich inspirieren.
  5. Sämtliche Informationen müssen gut lesbar sein. Ein Zuviel wirkt schwer, überfrachtet – tut dem Auge nicht gut. Lassen Sie alles „Überflüssige“ weg: eine zweite Handynummer, die Privatadresse etc. Sie können ruhig auch die Rückseite der Visitenkarte nutzen, z. B. für einen Slogan, wenn er zu Ihrer Präsentation passt. Oder Sie haben eine andere Referenz, die sich gut macht und nicht überheblich wirkt.
  6. Auch ein Foto kann für Visitenkarten sinnvoll sein, aber wiederum abhängig von der Branche. Sinnvoll ist ein solches Foto beispielsweise bei Coaches, Berater etc. Ein vertrauenserweckendes, professionelles Foto hat meist eine größere Wirkung als ein außergewöhnliches Logo.
  7. Wenn Sie in Ihrem Geschäftsleben mit stark unterschiedlichen Zielgruppen zu tun haben, können Sie ohne Weiteres verschiedene Visitenkarten-Varianten verteilen.

Wenn Sie diese Tipps bei der Gestaltung berücksichtigen, können Sie mit einer gelungenen Visitenkarte aufwarten.

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