Nicht einschlafen können – was tun?

Normalerweise schmeiße ich mich am Abend ins Bett und bin zehn Minuten später im Land der Träume. Aber in seltenen Fällen kommt es doch vor, dass ich länger im Bett liege, ohne einschlafen zu können.

Jeder hat wohl seine Tricks, um endlich einzuschlafen. So habe auch ich einiges ausprobiert.

Die folgenden “Techniken“ haben sich bei mir gut bewährt:

Vom Kopf auslagern

Bei mir liegt häufig der Grund für das Nichteinschlafenkönnen darin, dass mir zu viele Dinge durch den Kopf gehen: Ideen und Wichtiges, das ich nicht vergessen darf. Für solche Fälle habe ich mein Diktiergerät neben dem Bett platziert. Im Dunkeln greife ich danach, spreche die wichtigen Infos darauf, gebe sie also aus meinen Kopf auf das Diktiergerät.

Der starre Blick

Liege ich länger wach, so starre ich im Dunkeln auf eine bestimmte Stelle, so lange es geht. Dies ermüdet meine Augen derart, dass sie schließlich zufallen und mir das Einschlafen leichtfällt.

Das Buch zum Einschlafen

Auch sehr wirkungsvoll für mich: Kann ich wieder nicht einschlafen, schalte ich das Licht ein, nehme ein Buch (das immer bereitliegt) und lese, bis ich müde bin. Und das geht dann relativ schnell.

So, das sind meine Einschlaftricks. Vielleicht eignet sich der ein oder andere auch für Sie. Sollten Sie generell unter Schlafstörungen leiden, dann ist natürlich ärztliche Hilfe empfehlenswert, um die Ursachen zu ergründen.

Zum Weiterlesen:



Kommentare

  • Jessie

    Das mit dem Lesen hilft mir auch immer super.

    Und auch eine Tasse Milch mit Honig wirkt bei mir Wunder. Ich mache die Milch erst warm und dann rühr ich einen Teelöffel Honig dazu.

    Auch vor dem Schlafengehen eine Tasse heißen Tee trinken und nichts Anstrengendes mehr machen, um vom Tag zur Ruhe zu kommen.

    Jessie antworten
  • Sandra E.

    Mein Tipp bei Einschlafproblemen:

    Gerade wenn man einschlafen “will” oder soll und es einfach nicht geht:

    Im Bett liegend, absichtlich versuchen wach zu bleiben, und zwar so: Such mit deinem Blick eine Stelle, die zwar noch sichtbar ist, aber schwer sichtbar, also am besten sehr schummrig beleuchtet, sodass du nur noch verschwommen etwas diffuses wahrnehmen kannst. Schau dorthin und versuch, die Augen offenzuhalten, versuche wach zu bleiben, nicht einzuschlafen. Fokussiere die verschwommene Stelle mit lockerer Aufmerksamkeit.

    Das klingt sehr paradox, aber es funktioniert. Mir fallen dabei nach zwei, drei Minuten die Augen zu und ich bin weg.

    Vielleicht liegt es daran, dass man nicht mehr gegen das Nichteinschlafenkönnen ankämpft, sondern es zunächst annimmt, das beruhigt. Das unverkrampfte Fokussieren einer verschwommenen Stelle macht die Augen müde und lenkt kreisende Gedanken auf eine andere, sehr ruhige und monotone Aufgabe um.

    Probier es einfach mal aus …

    Sandra E. antworten
  • Ja ein Diktiergerät ist wirklich eine super Idee. Meistens schreibe ich abends im Bett noch etwas oder lese ein Buch. Das hilft mir sehr gut, weil ich mich dann mit anderen, positiven Gedanken befasse und dann auch ziemlich schnell müde werde. Meistens schlafe ich dann schneller und besser ein, als wenn ich vorher noch lustige Filme mit meinem Partner anschaue.

    Ich glaube ich werde mir auch ein Diktiergerät zulegen, einfach weil es schnell zur Hand ist…

    Viele Grüße

    Mona antworten

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