Stressabbau und mehr Lebensfreude durch Tanzen

Gut, ich gebe es zu: Ich bin jetzt nicht der große Tänzer. So ziemlich alle in meiner Familie können besser tanzen: meine Frau, meine Geschwister, die Eltern, … Aber bei mir klappt das irgendwie nicht.

Das liegt wohl daran, dass sich meine Füße mit meinem Gehirn nicht so gut verstehen. Wenn mein Gehirn den Füßen die Schrittfolge vorgibt, stellen sie auf stur oder auf schwerhörig. Ob das noch irgendwann mal was wird – ich weiß es nicht.

Aber da in meiner Familie begeisterte Tänzer sind und ich auch von der positiven Wirkung des Tanzens überzeugt bin, hier ein paar Argumente, die für das Tanzen sprechen:

  • Tanzen hält fit

    Tanzen ist Bewegung. Wer sich regelmäßig bewegt, hält sich fit. Und diese Art von Bewegung macht dazu auch noch großen Spaß.

  • Tanzen macht den Kopf frei

    Ein freier Kopf beruhigt den Gedankenfluss, lässt einen hektischen Arbeitstag schnell vergessen. Deshalb ist Tanzen ideal, um Stress abzubauen.

  • Tanzen steigert das Körpergefühl

    Es fördert die Motorik und die Koordination. Der Gleichgewichtssinn wird ebenso trainiert und die Körperhaltung wird verbessert. Ideal für „Büromenschen“, die täglich mehrere Stunden in einseitiger Haltung am Schreibtisch verbringen.

  • Tanzen bringt die grauen Zellen in Schwung

    Schritte und Schrittfolgen einstudieren – all das erfordert Konzentration und Übung. Es ist also auch Kopfarbeit notwendig.

  • Das Immunsystem wird gestärkt

    Das Herz- und Kreislaufsystem wird in Schwung gebracht. Wie jeder regelmäßige Sport stärkt auch Tanzen das Immunsystem.

  • Die Fettverbrennung wird angekurbelt

    Wussten Sie, dass Sie etwa 350 bis 400 Kalorien verbrennen, wenn Sie eine Stunde lang tanzen? Natürlich kommt es auch auf den Tanz selbst an. Oder wollen Sie lieber eine Stunde lang Holz hacken? Denn bei dieser Tätigkeit verbrauchen Sie etwa gleich viele Kalorien.

  • Tanzen stärkt die Beziehung

    Man muss auf den Tanzpartner eingehen. Das wiederum erfordert Feingefühl und fördert auch die Kommunikation. Aber auch introvertierte Menschen finden bei dieser Art von Bewegung schnell Anschluss. Denn miteinander tanzen, lässt sich auch ohne dabei viele Worte wechseln zu müssen.

Nun gibt es zahlreiche Studien über die positiven Auswirkungen von Tanzen.

So kamen – laut der Zeitschrift „Bild der Wissenschaft“ – Hirnforscher zu dem Ergebnis, dass regelmäßiges Tanzen vor Demenz schützt und das Gehirn trainiert. Zu diesem Ergebnis kam auch eine Untersuchung am Albert Einstein College of Medicine in New York.

Alles Für-Argumente. Nun, vielleicht lassen sich meine Füße auch noch davon überzeugen. :-)

Übrigens: Tanzen lässt sich überall auf der Welt, auch alleine. Hier der Beweis:

 

Zum Weiterlesen:



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