Der etwas andere Tagesrückblick

Tagtäglich prasseln Nachrichten auf uns ein – und das sind in der Regel schlechte Nachrichten. Denn eine alte Journalisten-Regel besagt:

Nur eine schlechte Nachricht ist eine gute Nachricht.

Damit ist die Tatsache gemeint, dass sich schlechte Nachrichten in der Presse einfach besser verkaufen.

Aber nicht nur durch die Medien wird uns das Negative tagtäglich vor Augen geführt. Unsere hektische und leistungsorientierte Gesellschaft ist auch eher ein Bremser für positive Erlebnisse.

Kein Wunder, dass wir den Blick auf das Positive verlieren. Und dabei gibt es doch so einige schöne Momente in unserem Leben. Glücksmomente, die wir als solches oft übersehen.

Der positive Rückblick

Vielleicht haben Sie auch manchmal das Gefühl, dass die schönen Momente eher in der Unterzahl sind. Dann habe ich heute eine kleine Übung für Sie – ich nennen sie einfach mal den „positiven Rückblick“.

Wenn Sie am Abend im Bett liegen, lassen Sie nochmals den Tag Revue passieren. Klammern Sie dabei aber bewusst die negativen Erlebnisse aus und konzentrieren Sie sich auf das Positive. Die kleinen Freuden, Glücksmomente oder einfach Wohlfühlmomente, die Ihnen während des Tages untergekommen sind. Sie werden sehr schnell merken, dass es eigentlich gar nicht so wenige sind.

Sei es jetzt eine E-Mail, über die Sie sich gefreut haben, über ein Lob vom Chef oder der Chefin, über ein Lächeln, das Sie von einer anderen Person erhalten haben, über eine Vorfreude, über eine gute Unterhaltung – es gibt unzählige Kleinigkeiten, die einem erst durch das gezielte Nachdenken in den Sinn kommen.

Machen Sie diese kleine Übung mal bewusst eine ganze Woche lang – am besten schriftlich. Es tut einfach gut, einen Blick auf die Liste mit den positiven Erlebnissen zu werfen.

Und diese Übung erfüllt noch einen weiteren Zweck. Ihr Fokus wird wieder auf positive Erlebnisse einjustiert. Sie werden mit anderen Augen den Tag erleben, die schönen Dinge besser wahrnehmen.

Testen Sie es doch einfach mal!

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