Stress im Stau? Nicht mit mir!

Ja, auch im Auto kann man Stress erfahren. Wer viel mit dem Auto fährt, wird diese Art von Stress kennen. Ein Lied davon können all jene singen, die in Wien täglich über die Tangente zur Arbeit fahren müssen. Kaum ein Tag, an dem das ohne morgendlichen Stau abläuft.

Wenn man bereits am Morgen Hektik und Stress erfährt, überträgt sich das in der Regel auf den gesamten Tag. Ärger, Nervosität, Frustration – all diese Emotionen kommen in solchen Fällen hoch.

Wenn auch Sie viel mit dem Auto unterwegs sind und das auf Straßen, auf denen es immer wieder zu einem Stau kommt, dann sollten Sie vorsorgen. Hier einige Tipps:

7 Anti-Stress-Tipps 

  1. Rechtzeitig Bescheid geben
    Wenn Sie einen Termin haben und Sie es aufgrund eines Staus nicht mehr rechtzeitig schaffen, kontaktieren Sie die Person(en), mit denen Sie den Termin vereinbart haben. Ein Handy hat in der Regel jeder dabei.
  2. Durchatmen
    Atmen Sie mindestens eine halbe Minute tief durch. Das bringt etwas Ruhe in den Körper und in den Gedankenstrom.
  3. Musik erzeugt gute Stimmung
    Ihre Lieblingsmusik sollte Sie im Auto immer begleiten. Damit sind Sie optimal für Stausituationen gerüstet. Auf volle Lautstärke drehen und genauso laut mitsingen. Da können Sie schon eine Weile im Stau stehen – Ihre Lieblingsmusik wird Ihnen die Wartezeit verkürzen. Singen ist ein hervorragendes Mittel, um Stress abzubauen.
  4. Entspannungsmusik
    Es gibt Musik, die ausgezeichnet zum Entspannen geeignet ist. Untersuchungen haben ergeben, dass eine Musik dann besonders beruhigend wirkt, wenn es sich um Instrumentalstücke mit einem Tempo zwischen 60 und 80 Schlägen pro Minute handelt. Stellen Sie sich also eine Anit-Stress-Playliste zusammen, die dann in Staufällen abgespielt wird.
  5. Sammeln Sie schöne Eindrücke
    Fokussieren Sie Ihren Blick auf positive Eindrücke. Suchen Sie danach. Auch wenn Sie auf der Autobahn sind, lassen sich solche Bilder einfangen. Seien es landschaftliche Eindrücke, ein Kind, das lächelnd im Auto davor sitzt oder was auch immer. Positive Bilder erzeugen positive Gedanken.
  6. Sprechen Sie mit lieben Menschen
    Nutzen Sie die Wartezeit und rufen Sie liebe Menschen an – Freunde, Familienmitglieder, … Bei einem guten Gespräch vergeht die Zeit wie im Flug. Oder Sie betreiben Networking und melden sich bei Geschäftspartnern. Diese müssen ja nicht wissen, dass Sie im Stau stehen und nur die „Zeit totschlagen“.
  7. Muskeln spannen und entspannen
    Auch im Autositz lassen sich die müden oder verspannten Glieder lockern. Wenn also wieder mal auf der Straße nichts weitergeht, strecken Sie sich im Autositz, Muskeln anspannen und entspannen – das tut gut!

Haben Sie weitere Tipps, um im Stau erst gar nicht Stress aufkommen zu lassen?

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Kommentare

  • vobozi

    Ich selbst finde an Stelle der Lieblings-Musik (Entspannungsmusik macht mich meist eher nervöser) auch ein Hörspiel oder eine gute Sendung auf Deutschlandfunk oder einem anderen Kultursender hilfreich. Dafür nehme ich mir sonst selten Zeit, beim Fahren finde ich es doch etwas ablenkend und so gönnt man sich durch den Stau sogar etwas Seltenes.
    Wer weiß, vielleicht erwischt man ja in Wien eine interessante Sendereihe zu der Zeit, an der man immer wieder an dieser offenbar typischen Staustelle steht und ist dann sogar enttäuscht, wenn es dort mal flüssig vorangeht? ;-)

    vobozi antworten
    • Sie haben recht, auch ein Hörspiel oder eine andere Sendung kann sehr entspannend wirken – danke für den Tipp!
      Mir bleibt die Staustelle und damit eine eventuelle Enttäuschung, dass es doch mal flüssig vorangeht, zum Glück erspart. :-)

      Burkhard Heidenberger antworten
  • Kirsten Susanne Andrä

    Hallo, Herr Heidenberger,

    den Hörspiel-Tipp möchte ich noch etwas zuspitzen:
    Wie wäre es, die mit großer Neugierde gekaufte CD bewusst ausschließlich für die Stausituation zu reservieren? Sobald sich der Stau auflöst, muss – leider – die Stoptaste gedrückt werden. So wird der nächste Stau mit Vorfreude erwartet. Ein schönes “Reframing” einer ansonsten so unerquicklichen Situation.

    Diese Methode eignet sich auch zur Entspannung für Bahnreisende: Das Lieblingshörspiel kommt hier immer (nur) dann zum Einsatz, wenn der Zug auf sich warten lässt oder auf der Strecke stehen bleibt, wenn der Anschlusszug verpasst wurde, die Klimaanlage ausfällt oder kein Sitzplatz mehr frei ist. Also in einer der typischen Stress-Situationen, die man als ÖPNV-Fan gelegentlich erlebt.

    Gute Reise!

    Beste Grüße,
    Kirsten S. Andrä

    Kirsten Susanne Andrä antworten

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