Die Sprachbox optimal nutzen

Vielleicht geht es Ihnen ähnlich? Wenn ich mein Handy aus- oder auf lautlos geschaltet habe, tummeln sich danach immer einige Rückruf-Bitten auf meinem Anrufbeantworter bzw. in meiner Mailbox.

Ich bemühe mich dann, allen Bitten nachzukommen und muss gelegentlich feststellen, dass ein Rückruf gar nicht nötig gewesen wäre. Oft hätte es gereicht, wenn man mir die Information direkt auf die Box gesprochen hätte. Ich gebe es ja zu, ich mache es meist auch nicht anders.

5 Tipps für eine effiziente Nutzung der Mailbox

  1. Wenn ich nur eine Information weitergebe, spreche ich diese auf die Sprachbox, mit dem Hinweis, dass diesbezüglich kein Rückruf erforderlich ist. Damit sollte es auch zu keinem Höflichkeitsrückruf kommen.
  2. Wenn ich eine Frage habe, spreche ich diese auf die Mailbox. Dadurch kann sich der Angerufene diesbezüglich vor dem Rückruf vorbereiten. Telefonate werden dadurch wesentlich kürzer und damit effizienter. Der Angerufene kann dadurch auch entscheiden, wie er am besten antwortet. Oft ist die Antwort per E-Mail sinnvoller.
  3. Ebenso hinterlasse ich auf der Sprachbox die Information, wann ich voraussichtlich am besten telefonisch erreichbar bin. Damit verhindere ich, dass der Rückruf mich gerade dann erreicht, wenn ich wieder in einer Besprechung bin.
  4. Hin und wieder kann es nützlich sein, bestimmte Anweisungen gleich auf die Mailbox zu sprechen. Das kann zu einer Beschleunigung bzw. Verkürzung der Durchführung führen.
  5. Wussten Sie, dass Sie die Sprachbox auch direkt anwählen können. Also auch dann, wenn Ihr Gesprächspartner erreichbar wäre. Diese Möglichkeit kann dann nützlich sein, wenn Sie nur eine kurze Information weitergeben wollen, aber befürchten, dass der Angerufene Ihnen den zweiten Teil seiner Lebensgeschichte erzählt, die er beim letzten Anruf begonnen hatte. Oder Sie wollen spät am Abend eine Information weitergeben, ohne zu stören.Im Folgenden die verschiedenen Netzanbietern in Österreich und die Nummern, um direkt auf die Sprachbox zu gelangen:
  • T-Mobile:
    0676 22 +Rufnummer
  • A1:
    0664 77 +Rufnummer
  • One:
    0699 3 (statt der 1) +Rufnummer
  • Drei:
    0660 33 +Rufnummer
  • tele.ring
    0650 11 +RufnummerIn Deutschland:
    Die Rufnummer der Sprachbox ist identisch mit der eigentlichen Rufnummer, außer dass direkt nach der Netzvorwahl 2 Ziffern eingefügt werden. Abhängig vom Netz sind diese zwei Nummern unterschiedlich:
  • E-Plus: 99
  • O2: 33
  • T-Mobile D1: 13
  • Vodafone D2: 50Sie wollen z. B. direkt auf die Sprachbox vom Lebensgeschichtenerzähler. Dieser hat die T- Rufnummer 0170 – 4571911. Dann wählen Sie einfach 0170-134571911.


Zum Weiterlesen:

Kommentare

  • Stefan

    … die direkte Anwahl der Sprachbox funktioniert nur so lange, bis der Teilnehmer die Rufnummer in ein anderes Netz portiert hat. Dann steht die Vorwahl unter einem anderen Netzanbieter. Wenn man den derzeitigen Netzanbieter nicht kennt, wird die direkte Anwahl unter der Zwischenziffer nicht funktionieren können!

    Stefan antworten
  • Volker Maue

    In Deutschland funktioniert das problemlos, auch nach Portierung der Rufnummer zu einem anderen Netzbetreiber. Die Mailboxnummer bleibt hierbei ebenfalls UNVERÄNDERT.

    Wechselt also der “Lebensgeschichtenerzähler” aus dem Beispiel von T-Mobile zu E-Plus, bleibt seine Mailboxnummer auch dann 0170-13-4571911 (die einzuschiebende “13” bleibt erhalten, darf keinesfalls durch die “99” von E-Plus ersetzt werden).

    Nur bei Rufnummern von Vodafone (z. B. 0172-xxxxxx) kann sich m. W. die Einschubnummer im Falle einer Portierung von “50” auf “55” ändern.

    In Österreich müsste das analog funktionieren, ich hatte bislang aber noch keine Gelegenheit, das auszutesten.

    Volker Maue antworten

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