Schwierige Botschaften überbringen: Das sollten Sie beachten

Wohl jeder von uns kann in die Situation kommen, eine schwierige Botschaft zu überbringen. Sie brauchen nur die Zeitung aufschlagen, die voll ist von „schlechten“ Nachrichten. Und bei jedem Artikel über einen Vorfall, sei es ein Unfall, Verbrechen oder Entlassungen aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Situation – immer sind Menschen direkt betroffen.

Bei jedem „schlimmen“ Vorfall müssen Personen benachrichtigt werden. Es muss also Menschen eine schwierige Nachricht überbracht werden.

Hierzu ist schon eine Portion Feingefühl gefragt. Beim Überbringen der schlechten Nachricht sollten Sie Folgendes beachten:

  • Bereiten Sie sich vor

    Überlegen Sie, wie Sie die Botschaft der betroffenen Person möglichst schonend beibringen, ohne aber etwas zu beschönigen oder sogar von der Wahrheit abzuweichen. Seien Sie auf die möglichen Reaktionen gefasst. Deshalb machen Sie sich bereits vorab bewusst, welche möglichen Emotionen beim Empfänger mit Ihrer Nachricht ausgelöst werden können.

  • Nicht zögern

    Überbringen Sie die schlechte Nachricht möglichst umgehend. Zögern Sie es nicht hinaus. Vermeiden Sie, dass die Betroffenen von anderen benachrichtigt werden oder auf einen anderen Weg die schlechte Nachricht erfahren, wenn Sie es sein sollten, die diese überbringt. Reagieren Sie also möglichst umgehend.

  • Persönlich überbringen

    Und mit persönlich ist das direkte Gespräch gemeint, von Gesicht zu Gesicht. Also nicht per Telefon und schon gar nicht per E-Mail, SMS etc.

  • Nehmen Sie sich Zeit

    Eine schlechte Nachricht teilt man nicht zwischen Tür und Angel mit. Nehmen Sie sich dafür Zeit. Zeit nehmen ist auch ein Zeichen der Wertschätzung. Seien Sie einfach da und suchen Sie nicht gleich das Weite, nachdem Sie die schlechte Nachricht überbracht haben.

  • Das Gespräch

    Kommen Sie ohne Umschweife auf den Punkt. Betroffene Personen haben Fragen. Lassen Sie sich nicht alles aus der Nase ziehen, sondern nennen Sie sämtliche Informationen und Fakten.

  • Zeigen Sie Mitgefühl

    Zeigen Sie ehrliches Mitgefühl und Verständnis für die Emotionen, die Ihre Nachricht hervorrufen kann. Hören Sie zu, aber bleiben Sie stark.

  • Bieten Sie Hilfe an

    Wenn die Situation es erlaubt und Sie Möglichkeiten haben, bieten Sie Hilfe an.

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