Eine Rhetorik- und Konzentrationsübung

Im Folgenden stelle ich Ihnen eine Rhetorikübung vor, die auch eine sehr effektive Konzentrationsübung ist. Gut, der Reihe nach:

  1. Beginnen wir damit, dass Sie sich drei Themen überlegen, über die Sie einen Kurzvortrag halten. Diese drei Themen sollten gänzlich unterschiedlich sein, nur als Beispiel: ein Sportthema, ein Kurzvortrag über ein aktuelles (politisches) Ereignis aus den Nachrichten und ein Thema, das Sie begeistert.Wenn Sie nun sagen, Sport interessiert Sie nicht, dann ist dieses Thema genau das richtige. Über ein Thema zu referieren, das einen interessiert und begeistert, ist keine große Kunst.Die Herausforderung liegt bei Themen, mit denen Sie nicht viel anfangen können. Deshalb sollten mindestens zwei der gewählten Vortragsthemen nichts mit Ihren Interessen zu tun haben.

    Sie können für Ihre Themenwahl beispielsweise die Tageszeitung an beliebiger Stelle aufschlagen und dort die erste Schlagzeile für Ihren Kurzvortrag wählen. Oder sich von einem Familienmitglied einen Vorschlag unterbreiten lassen.

  2. Ok, gehen wir davon aus, Sie haben nun Ihre drei Themen gefunden. Nehmen Sie nun einen Wecker zur Hand oder nutzen Sie die Timerfunktion Ihres Handys und stellen Sie den Timer auf fünf Minuten. Noch besser, wenn Ihnen jemand die Zeit nimmt.
  3. Dann geht es los. Referieren Sie genau fünf Minuten über das erste gewählte Thema. Idealerweise vor einer anderen Person oder gar mehreren. Fünf Minuten – nicht weniger und nicht mehr! Dann ist der nächste Kurzvortrag dran. Bis Sie alle drei durch haben.

Über ein Thema fünf Minuten lang zu referieren, für das man sich nicht interessiert, ist wirklich eine Herausforderung. Da können sich fünf Minuten zu einer „gefühlten“ halben Stunde ausdehnen.

Diese Rhetorikübung erfordert eine starke Konzentration. Deshalb habe ich in diesem Zusammenhang auch von einer Konzentrationsübung geschrieben. Also eine ausgezeichnete Rhetorik- und Konzentrationsübung.

Diese Rhetorikübung regelmäßig durchgeführt macht Sie sattelfest im Stegreif-Vortrag.

Probieren Sie es gleich mal aus!

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