Haben Sie auch ein Rastpaket im Auto?

Wer viel mit dem Auto unterwegs ist, kennt das: Nach längerer Fahrt ist man einfach geschlaucht und müde. Der Wunsch nach einer Verschnaufpause drängt sich in den Vordergrund.

Man hält in der nächsten Ortschaft oder bei einem Lokal in Straßennähe und gönnt sich ein paar Minuten Pause.

Wenn auch Sie viel im Auto sitzen und weite Strecken zurücklegen, dann habe ich im Folgenden einen Tipp von einem Handelsvertreter. Auch er verbringt beruflich bedingt viel Zeit im Fahrzeug.

Der Tipp vom Handelsvertreter

Er führt in seinem Kofferraum stets ein – wie er es nennt – Rastpaket mit. Dieses Paket ist nichts anderes als ein Karton, worin er einige Utensilien verstaut hat, die ihm bei einer Rast abseits der Straße gute Dienste erweisen.

Was kommt ins Rastpaket?

Zu diesen Utensilien gehören eine Picknickdecke, ein Kissen, ein Buch, eine Packung seiner Lieblingskekse, eine Flasche Mineralwasser, Reinigungstücher, Sonnencreme, eine Schwimmhose und ein Handtuch.

Wenn er dann nach längerer Fahrt wieder mal das Verlangen nach einer Pause verspürt, fährt er von der Hauptstraße ab und findet immer ein Plätzchen, wo sich gut entspannen lässt. Beispielsweise in einer Wiese unter einem schattigen Baum. Picknickdecke und Kissen raus, Schuhe und Socken ausgezogen, die Füße in der Wiese etwas vertreten, dann noch ein paar Minuten im Schatten den Baumes entspannt – die Fahrt kann fortgesetzt werden.

Und auch die Badehose hat schon oft ihren Zweck erfüllt. Es finden sich immer wieder Teiche oder kleine Seen entlang der Verkehrswege, die einen Sprung ins kühle Nass erlauben.

Danach fällt die Weiterfahrt wesentlich leichter.

Mit dem Wissen des Rastpakets im Kofferraum hält mein Bekannter – der Handeslvertreter – bewusst Ausschau nach solchen Rastplätzchen. Und es gibt zahlreiche diese Plätze, die geradezu nach einer gemütlichen Verschnaufpause einladen.

Aber auch bei Stau erweist sich das Rastpaket als nützlich. Im ungünstigsten Fall geht sich sogar das ganze Buch aus, und der kleine Hunger und Durst wird mit dem Vorrat im Kofferraum auch gestillt.

Von den Italienern abgeschaut

Das gefällt mir auch an den Italienern, an denen wir uns orientieren sollten, wenn es um das Genießen geht:

Viele Italiener haben im Kofferraum zwei, drei Klappsesseln und einen Klapptisch. Etwas abseits oder oft auch direkt neben der Straße werden diese Sitzmöbel aus dem Kofferraum gepackt. Eine Jause haben sie auch meist dabei. Und dann wird eine gemütliche Rast eingelegt. Nur keine Hektik aufkommen lassen.

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