Sehen Sie das Positive?

Mit dem Leistungs- und Zeitdruck und dem damit verbundenen Stress verlieren wir gerne den Blick auf das Schöne und Positive. Glücksmomente gehen unter. Auch wenn vielleicht der in ein Routinekorsett gezwängte Alltag nicht zahlreiche dieser positiven Momente zulässt, so gibt es derer mehr als dies uns häufig bewusst ist.

Und genau darum geht es: sich dieser Augenblicke bewusst zu werden.

Wenn auch Sie das Gefühl haben, dass Sie der Tag beim Austeilen wertvoller Momente übergeht, versuchen Sie mal folgendes „Abend-Ritual“:

Der positive Rück- und Vorausblick

Wenn Sie am Abend im Bett liegen, lassen Sie den erlebten Tag in Gedanken Revue passieren. Suchen Sie nach drei Begebenheiten, die Ihnen – vielleicht auch erst rückblickend – Freude bereitet haben, angenehm aufgefallen oder anderweitig positiv in Erinnerung geblieben sind.

Das müssen keine besonders großartigen Erlebnisse sein. Ein Lächeln einer Person oder auch ein Lob fallen in diese Kategorie. Der strahlend blaue Himmel, ein Gespräch, ein Essen, das besonders gemundet hat. Oder auch, wenn Sie etwas Neues gelernt haben. Möglichkeiten gibt es viele.

Durch dieses bewusste Fokussieren auf das Positive lässt sich auch so manch anstrengender und vielleicht ärgerlicher Tag leichter abhaken.

Das „Positiv-Tagebuch“

Sie können das Ganze natürlich auch schriftlich festhalten. Eine Art „Positiv-Tagebuch“.

Gut, der Rückblick ist durch. Dann stellen Sie sich die Frage nach den zu erwartenden positiven Momenten am nächsten Tag. Beispielsweise: “Welche drei positiven ,Dinge‘ erwarte ich mir vom morgigen Tag? Auf was freue ich mich?”

Durch diese Vorausschau und Erwartung des Guten gelingt der Start in den Tag meist besser.

Kinder den Blick auf das Positive vermitteln

Auch Kindern kann dieser Blick auf das Positive vermittelt werden. Wenn Sie zu den Eltern gehören, die ihren Kindern eine Gutenachtgeschichte vorlesen, können Sie dieses Ritual gleich mit dem positiven Tagesrückblick verbinden. Fragen Sie Ihre Kinder nach deren schönen Erlebnissen und worauf sie sich – mit Blick auf den nächsten Tag – freuen.

Auch wenn sie auf die Fragen nicht immer Antworten parat haben, so wird damit ihr Bewusstsein auf das Positive gelenkt und damit eine positive Grundhaltung gefördert.

Zum Weiterlesen:



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