Meine Voraussetzungen für konzentriertes Arbeiten

Konzentration, also das Richten der Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Sache, ist eine wesentliche Voraussetzung für produktives Arbeiten. Wer sich nicht konzentrieren kann – sei  es, weil die Konzentrationsfähigkeit nicht ausreichend ist oder sei es durch das Umfeld, welches ein konzentriertes Arbeiten nicht erlaubt – ist auch besonders fehleranfällig.

Regelmäßig durchgeführte Konzentrationsübungen können die Aufmerksamkeitsspanne steigern. Hier habe ich 15 Konzentrationsübungen zusammengestellt, die einfach in der Durchführung sind und Spaß machen.

Aber nicht nur die persönliche Konzentrationsfähigkeit ist ausschlaggebend. Man muss sich auch optimale Bedingungen schaffen.

Optimale Bedingungen für die Konzentrationsfähigkeit

  • Ziele setzen
    Wenn man Ziele hat, kann man im nächsten Schritt auch Prioritäten setzen. Damit verliert man nicht so schnell den Blick auf das Wesentliche und die Gefahr, sich in vielen Kleinigkeiten zu „verzetteln“ wird minimiert.
  • Arbeitsplatzorganisation
    Auch ein wesentlicher Faktor, um sich konzentrieren zu können, ist die Ordnung am Arbeitsplatz. Wenn ich jedes Mal irgendwelche Unterlagen suchen muss und damit häufig aus dem Arbeitsprozess herausgerissen werde, leidet meine Konzentration mit jedem Suchvorgang.
  • Abschotten
    Zahlreiche Konzentrationsfresser liefert das Umfeld. Seien es Kollegen, Telefonate, Lärm oder auch nur das laufende Radio. Wenn ich eine Aufgabe angehe, die meine volle Konzentration erfordert, sind all diese Konzentrationsfresser auf ein mögliches Minimum zu reduzieren.
  • Körperliche und geistige Verfassung
    Wenn ich müde und abgeschlagen bin, dann fällt auch das Konzentrieren sehr schwer.
  • Fehlende Deadlines
    Bei mir ist es so: Wenn eine Aufgabe ansteht und ich weiß, die ist bis zu einem bestimmten Zeitpunkt zu erledigen, dann fällt das Konzentrieren leichter. Aber es gibt zahlreiche Aufgaben, die haben keine Deadlines. Hier muss man selber welche setzen. Setzen Sie Fristen. Beginnen Sie beispielsweise eine solche Aufgabe kurz, bevor Sie das Büro für einen Termin verlassen müssen. Der Beginn richtet sich nach dem voraussichtlichen Zeitaufwand für die Aufgabe. Bei mir funktioniert das recht gut, weil ich dann immer gewillt bin, die Aufgabe bis zum Verlassen des Büros noch zu erledigen.
  • Große Aufgaben in kleine teilen
    Die Größe bzw. der Umfang einer Aufgabe kann abschreckend und damit demotivierend wirken. Wird hingegen diese Aufgabe in Teilaufgaben zerstückelt, ist sie leichter zu bewältigen und die Konzentration auf Teilaufgaben fällt leichter.

Das sind meine optimalen Bedingungen für das konzentrierte Arbeiten. Was ist für Sie noch wichtig?

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