Für den kleinen Hunger (nicht nur) im Büro

Kennen Sie das: Man sitzt im Büro, arbeitet brav dahin, doch plötzlich meldet sich da jemand: der kleine Hunger!

Ein Blick auf die Uhr, aber es ist noch ziemlich lang bis zur Mittagspause oder bis zum Arbeitsschluss. Und wie bringt man nun den kleinen Hunger zum Schweigen, also was essen?

Kleine Zwischenmahlzeiten

Empfehlenswert sind mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt. Damit vermeidet man den großen Heißhunger und unser Körper bekommt durch kleinere Zwischenmahlzeiten Energieschübe.

Wenn ich zu Mittag gelegentlich etwas Deftigeres esse, überkommt mich am Nachmittag die große Müdigkeit. Der Grund hierfür liegt daran, dass für die Verdauung Sauerstoff benötigt wird. Je deftiger und „schwerer“ die Mahlzeit ist, desto mehr Sauerstoff wird für die Verdauung abgezweigt und desto weniger gelangt zum Gehirn.

Das führt zu Konzentrationsnachlass und Ermüdungserscheinungen. Auch das spricht für mehrere kleine Mahlzeiten bzw. für eine leichtere Kost in der Arbeit. Und noch einen Vorteil haben die Zwischenmahlzeiten: Man isst damit in der Regel auch vielfältiger.

Gut, und welche Zwischenmahlzeiten helfen gegen den kleinen Hunger?

Hier ein paar Tipps für den kleinen Hunger (nicht nur) im Büro:

  • Obst ist immer empfehlenswert. Früchte sind nicht nur ausgezeichnete Nährstoffspender, sie tragen auch wesentlich zur Gesundheitsvorsorge bei. Und Obst schmeckt einfach gut: zwischendurch in der Arbeit herzhaft in einen knackigen Apfel beißen. Aber nicht nur ein Apfel bietet sich als ausgezeichnete Zwischenmahlzeit gegen den kleinen Hunger an: Birne, Banane, Orange, Kiwi etc. sind ebenso ideal.
  • Gemüse: Was für das Obst gilt, gilt auch für das Gemüse: vitaminreich und mit vielen Nährstoffen versehen. Paprika, Karotte und Konsorten in Streifen geschnitten sind ideale Knabbereien im Büro.
  • Kennen Sie das „Studentenfutter“? Das ist eine Mischung aus Trockenfrüchten und Nüssen. Studentenfutter liefert leicht verdauliche Kohlehydrate und soll sich besonders positiv auf die geistige Leistungsfähigkeit auswirken. Oder wie wäre es mit einer Nussmischung oder einer Körnermischung. Schmeckt gut und ist gesund: getrocknete Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne etc.
  • Müsliriegeln eignen sich auch als Zwischenmahlzeiten. In den Geschäften findet man eine große Auswahl an Müsliriegeln. Hier sollte man aber besonders auf den Inhalt achten. Denn einige sind kleine Kalorienbomben.
  • Ein Joghurt zwischendurch beruhigt auch den kleinen Hunger.
  • Am Vorabend zu Hause lassen sich leckere Zwischenmahlzeiten zubereiten, z. B. knackige Salate, auch ein Obstsalat schmeckt toll. Aber auch leckere belegte Brote sind schnell vorbereitet. Und am nächsten Tag mit ins Büro damit.
  • Wie wichtig ausreichend trinken ist, wissen wir ja. Trinken fördert den Nährstofftransport. Wasser ist da immer noch das Beste. Obstsäfte und Milchgetränke bremsen den Hunger.

Das sind einige Tipps gegen den kleinen Hunger.

Noch etwas Interessantes zum Schluss:

Wussten Sie, dass die Information „Ich bin satt!“ unser Gehirn erst nach ca. 20 Minuten erreicht – dies ergab eine Studie. Ergo: Wir „müssen“ nicht essen, bis wir satt sind, um satt zu sein. Ich habe es getestet – und es stimmt! :-)

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