Zeitblüten: Mit meinem Sohn / Gutes Gespräch / In der Natur …

Zeitblüten-Einsendungen:

Sport mit meinem 10-jährigen Sohn

Mein Sohn und ich wollten etwas gemeinsam haben, was wir zusammen unternehmen könnten. Seine Idee: ein Sport! Mein Vorschlag: Tennis.

Nach der Probe-Stunde waren wir uns einig, wir haben was für uns beide gefunden. Es macht Spaß und ist gut für die Gesundheit. Auch haben wir in unseren Gruppen neue Freunde gefunden.

Aber das Beste daran ist: Wir haben Zeit für uns allein. Wir erfahren mehr voneinander und eine neue Bindung Mama-Sohn ist entstanden.

Paula Galani

Ein gutes Gespräch

Meine persönliche Zeitblüte ist das wirklich gute Gespräch mit einem lieben Menschen. Nicht ein oberflächlicher Smalltalk, eine beiläufige Konversation ohne Tiefgang.

Nein, was ich meine, ist ein inspirierendes Gespräch mit nachhaltigem Wert. Vielleicht amüsant, vielleicht sogar lehrreich. Auf jeden Fall ein echtes, offenes, ehrlich gemeintes Gespräch, wo man sich danach viel besser fühlt.

Natürlich muss man selbst auch bereit sein, sich zu öffnen, damit ein gegenseitiges Vertrauen entstehen kann. Sonst kratzt die Konversation nur an der Oberfläche.

Melanie G.

In der Natur …

Jeden Tag gehe ich mit meiner Huskyhündin Celeste in der Natur spazieren oder laufen – egal, bei welchem Wetter.

Ich beobachte meine Hündin: Sie läuft hierhin, schnüffelt dort, bleibt länger stehen an einem Ort, die Ohren beginnen sich zu bewegen – mit wem spricht sie, was “sieht” sie, … ?! Sie hinterlässt ihre Marke und es geht weiter.

Ich sehe zwei Meter von mir entfernt Rehe. Sie laufen fast parallel. Meine Hündin ist an der Leine und weiß: kein Jagen. Die Rehe verschwinden im Wäldchen.

Plötzlich ein schimpfendes etwas: ein Widlhamster. Wir sind seinem/ihrem Bau zu nahegekommen. Sie stellt sich auf wie ein Boxer, schimpft und läuft davon.

Die Schmetterlinge kommen und riechen und essen an den Blüten. Wespen naschen an den wilden Weintrauben. Hasen sitzen am Weg und beobachten uns.

So geht es weiter, die gesamte Runde über Wiesen. Ich bin in der Natur, am Rande von Wien.

Am Morgen sehe ich den Sonnenaufgang. Ich bin müde, noch nicht ganz wach – aber ich gehe mit meiner Hündin.

Diese Minuten geben mir Ruhe und Kraft und sie zeigen mir die Einzigartigkeit der Natur und des Menschen, auch meine. Ich lerne immer mehr, bewusster durch das Leben zu gehen, so wie ich die Dinge sehe, während des Weges mit meiner Hündin.

Gehe  bewusst durch das Leben, sei achtsam und erkenne die kleinen Dinge des Lebens, die Großes bewirken können.

Dieser Satz liest sich leicht und einfach, doch schon der erste Schritt erweist sich nicht immer als leicht. Aber die Eindrücke, die auch die Seele nähren, sind wunderbar.

Gernot Pretterebner



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