Gewohnheiten ausmisten

Entrümpeln, ausmisten und damit Ballast los werden, tut gelegentlich gut. Ob es sich dabei um den Kleiderschrank, den Keller oder was auch immer handelt – hin und wieder sollte man einen Entrümpelungstermin im Kalender eintragen.

Aber auch bei sich selber kann man “entrümpeln”, beispielsweise in dem wir Gewohnheiten loswerden. Und damit meine ich jene Gewohnheiten, die uns oder auch andere belasten – also kurz gesagt: Gewohnheiten ausmisten.

Gewohnheiten lassen sich in die Kategorie gut und schlecht unterteilen. In die Kategorie gut fällt beispielsweise das Treppensteigen – wenn ich also statt des Aufzugs die Treppe vorziehe. Gut deshalb, weil es meiner Fitness und damit meinem Körper und meiner Gesundheit zugutekommt.

In die Kategorie schlecht könnte beispielsweise das Rauchen fallen. Wenn ich ein starker Raucher wäre, belaste ich damit nicht nur meinen eigenen Körper, sondern könnte auch meine Mitmenschen stören.

Grundvoraussetzung für das Ausmisten von Gewohnheiten ist der Wille. Also der Wille muss vorhanden sein, eine „schlechte“ Gewohnheit loszuwerden.

Die Gewohnheiten-Liste

Wenn Sie sich vielleicht von einer oder gar mehreren schlechten Gewohnheiten trennen möchten, machen Sie am besten mal eine Gewohnheiten-Liste. Listen Sie all jene auf, die Sie stören, belasten oder von denen Sie sich aus anderweitigen Gründen trennen wollen.

Dieses Niederschreiben hilft dabei, sich solcher Gewohnheiten bewusst zu werden. Das ist schon mal eine wichtige Voraussetzung für den Veränderungsprozess.

Machen wir weiter mit diesem Bewusstmachungsprozess. Wenn Sie nun Ihre Liste haben, schreiben Sie zu jeder Gewohnheit drei Gründe, warum Sie diese aus Ihrem Alltag entrümpeln möchten.

Tun!

Gut! Und dann geht’s ans Tun. Denn schon Goethe wusste:

Es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun.

Dabei sollten Sie beachten, dass Sie Gewohnheiten nicht von heute auf morgen ändern können. Das Angewöhnen hat sich voraussichtlich auch über einen längeren Zeitraum hingezogen.

Je näher Sie mit der negativen Gewohnheiten Ihrer „persönliche Schmerzgrenze“ gekommen sind, desto größer die Erfolgsaussichten, sich von der Gewohnheit zu lösen. Dann braucht es noch eine Portion Ausdauer und Selbstdisziplin. Und am besten besorgen Sie sich Unterstützung. Nehmen Sie jede Hilfe an, die Sie bekommen können.

Hier habe ich bereits einige Tipps zusammengestellt, die Ihnen beim Ändern von Gewohnheiten helfen.

Zum Weiterlesen:



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