Zeitblüte: Fundstücke in der Natur

Von Lesern eingesendete Zeitblüten:

Meine Zeitblüte ist das Betrachten und Befühlen z. B. einer Feder, gefunden irgendwo draußen beim Spaziergang. Ich lasse sie im Wind dahin schweben, manchmal nehme ich eine mit nach Hause.

Einige der Federn male ich mit Aquarell oder Tusche auf schönes Papier:

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Das Malen ist dabei sehr entspannend und der Blick richtet sich intensiv auf das Fundstück: Struktur, Leichtigkeit, Feinheit, Musterung, Farbe, der Schimmer je nach Lichteinfall, … Der Blick kann ruhen, die Gedanken kommen zur Ruhe, innere Stille kehrt ein.

Weitere Fundstücke: mal ein Stück Baumrinde oder eine Walnuss, die noch zum Teil vom grünen schützenden Mantel umhüllt ist, ein leeres Schneckenhaus, ein angeschwemmtes Stückchen Treibholz, ein gemusterter Stein, oder sonnenwarmen Sand durch die Finger rieseln lassen – all das bewusst wahrzunehmen, zählt für mich im Alltag zu meinen Zeitblüten, die mir einfach guttun.

Maria Anna



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