Halten Sie einen Entspannungsgegenstand bereit!

Entspannung an einem hektischen Arbeitstag – leichter gesagt als getan. Dennoch ist es möglich, schon in wenigen Minuten zumindest etwas Ruhe zu finden.

Allerdings braucht es dazu auch die richtige „Technik“ und etwas Übung. Und mit Technik meine ich ein Entspannungsverfahren oder eine Entspannungsübung, die einem liegt. Denn was sich für den einen als effektiv erweist, muss für andere noch lange nicht die gleiche Wirkung haben.

Wie wär’s mit einem Entspannungsgegenstand?

Ein Entspannungsgegenstand kann ein effektives Hilfsmittel sein, um wieder „runterzukommen“ und einen freien Kopf zu erhalten. Denn Entspannung bedeutet auch Ablenkung, die Gedanken zur Ruhe zu bringen, in eine andere Richtung zu lenken. Das hat auch einen Entspannungseffekt zur Folge.

Suchen Sie sich einen Gegenstand, mit dem Sie positive Bilder und Erinnerungen assoziieren. Das kann ein schöner Stein sein, den Sie im letzten Urlaub entdeckt haben, eine Muschel vom Strandspaziergang oder etwas Ähnliches.

Entspannungsgegenstand: eine Muschel vom Strandspaziergang

Wenn Sie das nächste Mal wieder Ruhe benötigen, nehmen Sie Ihren Gegenstand in die Hand und positionieren Sie ihn vor sich – beispielsweise auf den Schreibtisch.

  1. Betrachten Sie in Ruhe Ihren Entspannungsgegenstand, lassen Sie ihn auf sich wirken – seine Form, seine Farbe.
  2. Betrachten Sie ihn von allen Seiten.
  3. Halten Sie keinen Gedanken fest. Lassen Sie Ihre Gedanken kommen und gehen, vorbeiziehen wie weiße Wölkchen am blauen Himmel.
  4. Atmen Sie tief durch, verlangsamen Sie Ihre Atmung.
  5. Dann schließen Sie die Augen und stellen sich Ihren Gegenstand für einige Minuten im Detail vor. Konzentrieren Sie sich nur auf ihn.

Diese Entspannungsübung beansprucht nur wenige Minuten, aber sie ist sehr wirksam.

Und noch etwas: Ihr Gegenstand sollte immer außer Sichtweite sein und nur dann hervorgeholt werden, wenn Sie sich entspannen wollen. Sie können Ihn beispielsweise in der Schreibtischlade oder Hosentasche verstauen.

Allein dieses Hervorholen und das Erblicken des Gegenstandes signalisieren dem Körper und Geist: „Jetzt ist wieder Zeit zum Entspannen.“ Dieses Hervorholen leitet das Entspannungsritual ein.

Auch wenn dieses Entspannen nicht sofort gelingen mag, schon nach etwas Übung werden sich Erfolge einstellen. Denn Entspannung ist auch eine Fertigkeit, die sich mit regelmäßiger Übung antrainieren lässt.

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