7 Gründe, die (vermeintlich) gegen das Delegieren sprechen

Aufgaben delegieren ist eine Kunst, die jede Führungskraft beherrschen sollte. Denn Delegieren reduziert die Arbeitsbelastung und dadurch auch den Stress.

Nun hat nicht jeder die Möglichkeit, Tätigkeiten abzugeben – also Aufgaben an andere Personen zu übertragen –, da es z. B. die Position im Unternehmen nicht erlaubt.

Diese 7 Gründe werden am häufigsten genannt

Dennoch gibt es genug Personen, die diese zwar Möglichkeit haben, sie aber partout nicht nutzen (wollen). Das weiß ich u. a. auch aus Umfragen unter den TeilnehmerInnen meiner Zeitmanagementkurse. Und wenn ich dann nach dem Warum frage, werden meist die gleichen Gründe genannt:

  1. Ich erledige lieber alles selbst, dann weiß ich, dass es passt!
  2. Mir ist der Aufwand für die Korrekturen und für das Delegieren zu groß.
  3. Selten schaffen die Mitarbeiter die Aufgaben in der von mir vorgegebenen Zeit.
  4. Habe ich mal eine Aufgabe delegiert, kommen ständig Rückfragen, die mich wiederum Zeit kosten.
  5. Meine Mitarbeiter haben schon genug Arbeit, ich will sie nicht mit zusätzlichen Aufgaben belasten.
  6. Wenn ich Aufgaben delegiere, verliere ich den Überblick über die offenen Aufgaben.
  7. Delegierte Aufgaben bleiben oft liegen, sodass ich sie letztendlich doch wieder selber erledigen muss.

Inwieweit das Delegieren gelingt, ist natürlich auch davon abhängig, an wen Sie Tätigkeiten übertragen. Einem verlässlichen und kompetenten Mitarbeiter überträgt man gerne Aufgaben mit der Gewissheit, dass diese in der Regel auch zur Zufriedenheit erledigt werden.

Aber zu einem erfolgreichen Delegieren gehören immer zwei Seiten. Die eine, welche die Aufgaben „richtig“ delegiert, die andere, welche die Aufgabe „richtig“ erledigt. Das Delegieren ist für beide Seiten ein Lernprozess. Es dauert oft eine ganze Weile, bis sich ein eingespieltes „Delegieren-Team“ bildet.

Wie Sie richtig und effektiv delegieren, habe ich hier beschrieben.

Zum Weiterlesen:



Kommentare

  • ThomasNa

    Hallo Herr Heidenberger,

    erstmal ist das ein spannendes und wiederrum sehr diskutiertes Thema. Ich selber bin der Meinung, dass es eine Vorraussetzung sein sollte, dass jede Führungsperson dieses beherrschen sollte. Vielmehr habe ich einen Blogbeitrag http://www.warmeling.consulting/delegieren gefunden, der ganz gut wiederspiegelt, was man zu Delegieren benötigt. Leider werden dabei aber auch einige Sachen vergessen, wie Sie in diesem Beitrag schon erwähnt haben. Es gibt immer zwei Seiten im Delegieren.

    Danke nochmal für Ihre Inspiration und wünsche Ihnen weiterhin gute Gelingen

    ThomasNa antworten

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