Ein paar Bürostreiche gefällig?

Manchmal gibt es Tage, da dauert der Arbeitstag im Büro eine gefühlte Ewigkeit. Monotone Tätigkeiten oder kaum anstehende Aufgaben in Aussicht – ja, so etwas soll es geben. Die Arbeitszeit scheint langsamer zu vergehen. Der häufige Blick auf die Uhr lässt an deren Funktionstüchtigkeit zweifeln.

In so einer Situation kann ein kleiner Streich unter Kollegen ein bisschen Abwechslung in den tristen Büroalltag bringen. Das Kind in uns wachrütteln und Kollegen ein wenig auf die Schippe nehmen. Aber!

Es sollte dabei nie jemand oder etwas zu Schaden kommen. Wenn Sie sich für einen Streich entscheiden, dann mit Bedacht. Es sollte ein Streich sein, den Sie selbst akzeptieren würden und darüber lachen könnten, wenn Sie das „Opfer“ wären.

Und noch etwas: Streiche lassen stets Unterbeschäftigung vermuten und so kann ein solcher schnell nach hinten losgehen, wenn die Information an die falsche Stelle gelangt.

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Ein herzliches Lachen zwischendurch bremst den Stress …

Zur „Inspiration“ folgend ein paar Vorschläge für Bürostreiche der milden Art:

1. Sehr geehrter Schnuckiputz

Wer mit MS Word arbeitet, dem ist sicher die Autokorrektur bekannt. Damit haben Sie die Möglichkeit, häufige Tippfehler in korrekte Schreibweise automatisch ändern zu lassen. Diese Möglichkeit können Sie auch für einen Streich nutzen, indem Sie eigene zusätzliche Autokorrekturen am Rechner Ihres Kollegen einrichten.

Beispielsweise soll das Wort „Herr“ beim Tippen in „Schnuckiputz“ geändert werden. Damit wird aus der Anrede „Sehr geehrter Herr“ ein „Sehr geehrter Schnuckiputz“.

Oder die Autokorrektur wird zweckentfremdet. Es werden also Tippfehler produziert: aus „und“ wird „unnd“, aus „geehrter“ wird ein „geteerter“, aus einem „.“ wird ein „etc.“.

2. Tasten verschieben

Die Tasten auf der Tastatur lassen sich beliebig versetzen. Wenn Sie zwei nebeneinanderliegende Tasten vertauschen, kann das bei einer Person, die nach dem „Adlerprinzip“ tippt, also nicht blind tippen kann, schon für Konfusion sorgen.

3. Telefonnotiz

Ein Post-it mit der Bitte um einen dringenden Rückruf auf dem Schreibtisch des Kollegen platziert, ist ja nichts Ungewöhnliches:

„Eine Frau Müller bittet in einer wichtigen Angelegenheit um einen dringenden Rückruf unter folgender Nummer …“.

Der Kollege wählt bei seiner Rückkehr an den Schreibtisch die Nummer und am anderen Ende der Leitung meldet sich das „Amt für internationale Angelegenheiten“.

4. Ein Screenshot vom Desktop

Ein Screenshot vom Desktop des Kollegen ist schnell gemacht. Dann den Screenshot als Hintergrundbild einrichten. Verknüpfungen auf dem Desktop vorübergehend in einen Ordner verschieben.

Der Kollege kehrt an seinen Computer zurück und versucht, auf eine Verknüpfung zu klicken – funktioniert nicht, da er nur auf das Bild der Verknüpfung klickt.

5. Zielpfad der Verknüpfungen ändern

Auch böse: Die Verknüpfungen z. B. am Desktop mit einem anderen Zielpfad hinterlegen. Rechter Mausklick auf das Verknüpfungssymbol und unter Eigenschaften den Zielpfad ändern. Ein Beispiel: Mit Klick auf ein Programmsymbol öffnet sich eine Musikdatei.

6. Vertauschte Monitore und Mäuse

Diese Möglichkeit bietet sich bei gegenüberliegenden Arbeitsplätzen an. Schnell unter den Schreibtisch kriechen, den Monitor des Kollegen am Rechner des anderen anstecken und umgekehrt. Funktioniert auch mit der Maus.

Aber wie bereits erwähnt:

Vor dem Streich sich immer in die Lage des Opfers versetzen  und sich die möglichen Konsequenzen vor Augen führen. Sehr schnell kann sich ein Scherz negativ auf das gesamte Arbeitsklima auswirken.


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