Bürobeleuchtung, die unseren Augen guttut

Die Bürobeleuchtung kann sich auf unsere Augengesundheit auswirken. Aber nicht nur auf unsere Augen. Eine „schlechte“ Bürobeleuchtung kann zu Ermüdungserscheinungen, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten und Nervosität führen.

Ebenso kann sie einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Anzahl der Krankheitstage der Mitarbeiter haben.

Aber nicht nur zum Wohle unserer Augen sollte großer Wert auf die optimale Beleuchtung gelegt werden. Das richtige Licht kann auch zu einer angenehmen Raumatmosphäre und damit zu unserem Wohlbefinden am Arbeitsplatz beitragen.

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Ausreichend Tageslicht trägt zum Wohlfühlambiente bei

Bürobeleuchtung – aber was ist gut und was ist schlecht?

Das beste Licht ist immer noch das Tageslicht, keine Frage. Leider steht uns dieses in der Arbeitszeit – vor allem in den Wintermonaten – nicht permanent zur Verfügung. Und dann kommt die Bürobeleuchtung zum Einsatz.

Es gibt zahlreiche Normen und Richtlinien (z. B. DIN EN 12464-1 „Licht und Beleuchtung – Beleuchtung von Arbeitsstätten“, DIN 5035 „Beleuchtung mit künstlichem Licht“), in denen die Anforderungen an diese Beleuchtung definiert sind. Beginnen wir bei der Beleuchtungsstärke.

Die richtige Beleuchtungsstärke im Büro

Hier gibt es Richtwerte:

  • Mindestbeleuchtungsstärke im Büro bzw. Beleuchtungsstärke für einen Arbeitsplatz in Fensternähe: 300 Lux
  • für einen Büroarbeitsplatz mit einem Bildschirm: 500 Lux
  • für einen Büroarbeitsplatz zur Durchführung anspruchsvollerer Aufgaben wie beispielsweise CAD: > 500 Lux
  • für ein ausreichend ausgeleuchtetes Großraumbüro: 750 Lux

Das sollte bei der Bürobeleuchtung beachtet werden

  • Generell sollte für möglichst viel Tageslicht gesorgt werden.
  • Ideal ist indirektes Licht, da damit Spiegelungen und Blendungen vermieden werden.
  • Der Raum bzw. der Arbeitsplatz sollten möglichst gleichmäßig ausgeleuchtet sein.
  • Optimal – aber nicht wirklich kostengünstig – ist die Möglichkeit, die jeden Mitarbeiter eine individuelle Anpassung an seinem Arbeitsplatz erlaubt, beispielsweise mit Stehleuchten.
  • Die Lampengehäuse und Reflektoren sollten regelmäßig gereinigt werden.

Wie bereits erwähnt, bildet das Tageslicht die optimale Beleuchtung. Mittlerweile gibt es Beleuchtungssysteme, welche die Helligkeit und Farbtemperatur des natürlichen Tageslichts simulieren und sich stufenlos in Abhängigkeit des eintragenden Tageslichts anpassen.

Weiterführende Informationen zum Thema Bürobeleuchtung:


Zum Weiterlesen:

Kommentare

  • Vielen Dank für die vielen nützlichen Tipps!

    Meiner Erfahrung nach lassen sich viele Blendungsprobleme bereits dadurch vermeiden, dass man Leuchten mit einem an den Raum angepassten Abstrahlwinkel nimmt.

    Also zum Beispiel welche mit 120° und entsprechend großem Lichtkegel zur Grundbeleuchtung oder welche mit 60°, wenn in der Nähe Bildschirme benutzt werden. Bei letzteren kommt ein wesentlich kleinerer Lichtkegel zustande, dessen Beleuchtungsstärke aber in der Regel viel höher ist als bei größeren Lichtkegeln.

    So kann man nicht nur die vorgeschriebenen 500 Lux erreichen, sondern gleichzeitig verhindern, dass das Licht auf dem Bildschirm reflektiert. Denn der Lichtkegel ist dann klein genug, dass er den Monitor nicht mit “einschließt”.

    Jörg antworten

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