Das „Was ich noch alles tun werde“-Buch

Jeder von uns hat Träume und Wünsche, die wir möglichst in die Realität umsetzen möchten. Aber häufig gibt es genug Gründe, die diese Umwandlung in die Realität (noch) nicht erlauben. Sei es, weil man die erforderliche Zeit nicht hat, sei es aus fehlenden finanziellen Mitteln oder anderen Gründen. Aber es müssen nicht nur fehlende Ressourcen sein, die einen an der Durchführung hindern.

Wenn die Zeit reif ist

Es gibt genug äußere Umstände, auf die man selber kaum Einfluss nehmen kann, die uns aber an der Durchführung des geplanten Vorhabens hindern. Wie auch immer – Umstände können sich früher oder später ändern und die Hindernisse können sich in Luft auflösen. Die Zeit für das Vorhaben ist reif.

Die eingangs erwähnten Wünsche und Träume können innere Antreiber sein – im positiven Sinne. Sie können uns anspornen und die Richtung weisen. Aber es müssen nicht immer großartige Träume sein, auch kleine Wünsche haben ihren Reiz. Und solche ergeben sich spontan, beispielsweise aus einem Erlebnis heraus, aus einer Idee oder einem Gespräch.

Mein Vorhaben der Kategorie “Was ich noch alles tun werde”

Um das Ganze etwas anschaulicher zu erläutern:

Ich bin ein begeisterter Wanderer. Ich empfinde bei Wanderungen in den Bergen eine große Ruhe verbunden mit unendlicher Freiheit. Unser kleiner Sohn wandert auch brav mit. Später möchte ich mal mit ihm die Alpen entlang der Via Alpina überqueren – ein Vorhaben der Kategorie „Was ich noch alles tun werde“. Das ist aber erst möglich, wenn er etwas älter ist und setzt natürlich voraus, dass dieses Vorhaben auch für ihn an Attraktivität gewinnt.

Das ist also ein Vorhaben, das eine Notiz wert ist im Buch, welches ich im Titel erwähnt habe. Eine etwas simple Bezeichnung, doch sie drückt recht gut aus, was darin alles notiert wird. „Was ich noch alles tun möchte“ klingt weniger handlungs- bzw. zielorientiert, deshalb habe ich bewusst „… tun werde“ gewählt.

Ein paar Tipps

Wenn Sie nun auch ein solches Buch anlegen wollen, besorgen Sie sich am besten eine Kladde oder ein anderes festes Notizbuch. Dieses können Sie auch in verschiedene Bereiche unterteilen, was wesentlich zur Übersicht beiträgt. Praktisch hierzu sind Registerklebeetiketten, die in jedem Papierfachgeschäft erhältlich sind. Jener Teil der Klebeetiketten, der aus dem Notizbuch herausragt, lässt sich beliebig beschriften, um so die einzelnen Bereiche zu kennzeichnen.

So können Sie Ihr „Was ich noch alles tun werde“-Buch beispielsweise in folgende Kategorien unterteilen:

  • Ausflüge/Reise/Veranstaltungen
    Ein Freund erzählt Ihnen begeistert von einem Ausflug und diese Begeisterung steckt Sie an. Dieser Ausflugstipp wird in diesem Bereich notiert und wenn es die Zeit/Jahreszeit erlaubt, in die Tat umgesetzt. Oder Sie sehen im Fernsehen einen Bericht über die Eröffnung eines neuen interessanten Museums – eine weitere Notiz in Ihrem Buch.
    Nun steht das Wochenende an und die Familie berät über ein Ausflugsziel. Der Blick in das Notizbuch bietet wertvolle Ideen.
  • kaufen/besorgen
    In diesem Bereich können materielle Wünsche festgehalten werden. Der Blick in eine Zeitschrift, die Empfehlung einer Freundin können als Impulse für eine entsprechende Eintragung dienen.
  • Literatur/Film/Musik
    Vielleicht erhalten Sie auch häufig Buchempfehlungen von Freunden. Wenn sich darunter auch Bücher befinden, die Sie selbst unbedingt lesen möchten, einfach Titel hier notieren. Sobald es Ihre Zeit erlaubt, beispielsweise im nächsten Urlaub, können Sie sich einige Bücher aus dieser Liste besorgen.
  • Sonstiges
    Hier findet Platz, was in keinem anderen Bereich passt.

Häufig sind es wertvolle Ideen oder Empfehlungen, die man meist schnell vergisst, wenn man sie nicht als Notiz festhält. Hierfür erweist sich das „Was ich noch alles tun werde“-Buch als äußerst praktisch. Das Blättern im Notizbuch macht oft auch deutlich, wie sich die eigenen Wünsche und Vorhaben verändern.

Es macht immer wieder Spaß, darin zu blättern, Wünsche und Ideen in Gedanken und dann auch schriftlich weiterzuentwickeln. Erledigtes und Umgesetztes oder nicht mehr Relevantes wird durchgestrichen. So lebt das Buch.

Vielleicht ist diese Form von Notizbuch auch etwas für Sie?

Zum Weiterlesen:



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