Netiquette

Folgende Empfehlungen in Hinblick auf die Netiquette möchte ich Ihnen geben:

  • Höflichkeit hat Vorrang. Dazu gehört eine nette Grußformel und eine freundliche Anrede.Mein TippWechseln Sie möglichst häufig die Grußformel, anstatt immer beispielsweise die Standardgrußformel “Mit freundlichen Grüßen” zu verwenden. Dadurch vermitteln Sie dem Empfänger auch eine Art Wertschätzung.Beispiele für Grußformeln: Herzliche Grüße aus…., Liebe Grüße…., Schöne Grüße…., Einen guten Start in den Tag…
  • Prüfen Sie, ob die Nachricht für die Empfänger wirklich nützlich oder sogar unverzichtbar ist.
  • Nutzen Sie die Option “Antwort an alle” nur in wichtigen Ausnahmefällen.
  • Nicht alle Informationen eignen sich für die E-Mail-Kommunikation. Vertrauliche Informationen sind in einem Brief besser aufgehoben, viele Fragen mit Kollegen sind oft am Telefon schneller geklärt.
  • Nutzen Sie die Cc: und Bcc: – Funktion mit Bedacht. Es ist für den Absender zwar bequem, eher einen Kollegen zuviel als zuwenig zu informieren. Doch langfristig hilft es, die E-Mailflut beträchtlich zu reduzieren, wenn Sie sich wieder mehr Gedanken darüber machen, wer über bestimmte Themen mit informiert werden soll und wer nicht. Wer im “Cc” steht, muss üblicherweise nichts tun, aber Bescheid wissen. Bei Adressaten, die nichts miteinander zu tun haben, ist es angemessen, alle in den “Bcc” zu stellen. Nicht jeder freut sich darüber, wenn seine E-Mail-Adresse in großen Cc:-Verteilern herumgereicht wird.
  • Nutzen Sie die “Dringend!” – Funktion in den Mailprogrammen. Auch das hilft den Empfängern, die E-Mail schnell einzuschätzen. Um Ihre Glaubwürdigkeit nicht zu verlieren, kennzeichnen Sie Nachrichten nur dann als Dringend, wenn sie es auch wirklich sind.
  • Alles in Großbuchstaben zu schreiben, bedeutet im E-Mail-Verkehr zu schreien und gilt als unhöflich.
  • Vertrauliche E-Mails von anderen Personen ohne deren Zustimmung an andere weiterleiten sollte man tunlichst unterlassen.
  • Schreiben Sie immer so, als ob Sie dem Menschen direkt sprechen.

Mein Tipp

Betrachten Sie eine von Ihnen verfasste E-Mail als Ihre Visitenkarte. Eine Nachricht mit Rechtschreibfehlern vermittelt bei den meisten Empfängern den Eindruck von Inkompetenz und Schlampigkeit. Auch beim E-Mail-Verkehr gilt der Grundsatz “der erste Eindruck zählt”.

Vermeiden Sie bei geschäftlichen E-Mails auch die ausschließliche Kleinschreibung. Auch dies vermittelt dem Empfänger oft das Gefühl, dass man sich für ihn keine Mühe gegeben hat. Außerdem reduziert die Kleinschreibung die Übersichtlichkeit in einer E-Mail erheblich.