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Prioritäten: Die erweiterte 25.000-Dollar-Methode

Prioritäten sind das A und O beim Zeitmanagement – so liest man immer in einschlägigen Zeitmanagement-Büchern. Aber wie setzt man Prioritäten in der Praxis? Dazu werden verschiedene Methoden angeboten  – zu den bekanntesten zählen die Prioritätensetzung nach Eisenhower und die ABC-Analyse. Je komplexer eine Methode, desto schwieriger ist die Anwendung in der Praxis und insbesondere in der Hektik des Arbeitsalltags. Zu den einfachsten Methoden der Prioritätensetzung gehört meines Erachtens immer noch die 25.000-Dollar-Methode, die ich bereits in einem anderen Beitrag erläutert habe.

Prioritäten vergeben nach der 25.000-Dollar-Methode

Hier nochmals eine kurze Schritt-für-Schritt-Anleitung dieser Methode:
  1. Nehmen Sie ein Blatt Papier zur Hand und notieren Sie darauf die 6 wichtigsten Aufgaben, die Sie am nächsten Tag erledigen müssen/wollen.
  2. Ordnen Sie die Aufgaben in einer Reihenfolge nach Wichtigkeit und nummerieren Sie sie entsprechend durch. Aufgabe 1 ist also die wichtigste.
  3. Am nächsten Tag arbeiten Sie die Aufgaben der Reihenfolge nach ab. Beginnen Sie mit Nummer eins.
  4. Sobald diese erledigt ist, überprüfen Sie nochmals, ob die Prioritäten noch stimmen, da in der Zwischenzeit vielleicht neue (wichtige) Aufgaben dazugekommen sind. Ordnen Sie die neuen Aufgaben in die Prioritätenliste ein. Machen Sie anschließend mit der nun wichtigsten Aufgabe weiter.
Am Ende des Tages haben Sie vielleicht nicht alle Aufgaben abgearbeitet, aber in der Regel haben Sie mit dieser Vorgehensweise die wichtigsten geschafft. Ordnen Sie am Abend Ihre Aufgaben für den nächsten Tag neu. Wenn Ihnen diese Art der Prioritätensetzung in Fleisch und Blut übergegangen ist, können Sie diese Methode noch erweitern.

Prioritäten setzen nach der erweiterten 25.000-Dollar-Methode

Vielleicht fragen Sie sich nun, warum Sie nicht einfach die Muss-,Kann- und Soll-Aufgaben nacheinander auflisten und entsprechend durchnummerieren sollen. Das hat folgenden Grund:
Durch die beschriebene Vorgehensweise sehen Sie stets mit einem Blick auf Ihre Liste, welche die wichtigsten Aufgaben sind. Die Querstriche trennen die wichtigen von den weniger wichtigen. So behalten Sie die Prioritäten im Fokus.
Sie sehen also: Ok, morgen muss ich die ersten 6 Aufgaben erledigen. Wenn dann noch etwas Zeit übrig bleibt, sollte ich noch die nächsten 3 angehen und arbeite damit schon etwas vor. Und sollte sich noch etwas ausgehen, kann ich eben bei der letzten Dreier-Gruppe weitermachen. Würde Sie alle Aufgaben ohne Trennung auflisten und durchnummerieren, wirkt die große Anzahl der Aufgaben demotivierend.
Mit der erweiterten Prioritätensetzungs-Methode ist stets der Anreiz gegeben, die 6 wichtigsten Aufgaben zu erledigen, um dann noch weitere Aufgaben unter dem Querstrich anzugehen.
Versuchen Sie mal diese Methode. Vielleicht liegt sie Ihnen und Sie können damit gut arbeiten. Zum Weiterlesen:
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