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Selbstsicherheit gewinnen mit dem „Reis-Training“

Das Selbstbewusstsein und die damit verbundene Selbstsicherheit lassen sich stärken und steigern. Das kann mit jeder erfolgreich überwundenen Herausforderung gelingen. Nun können Sie diesen Herausforderungen ausweichen und damit die Negativspirale in Richtung „mangelndes Selbstbewusstsein“ fördern oder sich ihnen bewusst stellen. Ja, sogar danach suchen! Natürlich gehört auch Wille und eine Portion Mut dazu. Aber nur dann werden Sie schlussendlich davon profitieren und sich an der gewonnenen Selbstsicherheit erfreuen. Erfolgreiche Menschen sind auch deshalb „reich an Erfolgen“, weil sie auf dem Weg in Richtung Erfolg Schwierigkeiten und auch Konfrontationen überwunden haben.

Selbstsicherheit und Reis?

Nun zu dem im Titel erwähnten „Reis-Training“. Diese Bezeichnung habe ich deshalb gewählt, weil bei diesem Training zur Steigerung der Selbstsicherheit Reiskörner eine wesentliche Rolle spielen.Die Reiskörner stellen die täglichen Herausforderungen dar.
Je geringer die Selbstsicherheit eines Menschen, desto mehr Situationen im Alltag bereiten ihm Schwierigkeiten, stellen ihn also vor eine Herausforderung.
Bei diesem Training geht es darum, bewusst solche schwierige Situationen zu suchen und sich ihnen zu stellen. Jeder Erfolg – und sei er auch noch so klein – ist Balsam für das Selbstbewusstsein. Je größer die erfolgreiche „Überwindung“, desto größer in der Regel der Gewinn an Selbstsicherheit.

Das Reis-Training

Nehmen Sie also einige Reiskörner – zu Beginn beispielsweise fünf Stück – und geben Sie diese in Ihre linke Hosentasche. Natürlich können Sie diese auch an einem anderen Platz positionieren. Am besten mit permanentem, direktem Zugriff. Gut, Reiskörner sind verstaut. Nehmen wir nun eine mögliche Alltagssituation als Beispiel: Im Büro kommt ein Kollege mit einem dringenden Anliegen auf Sie zu. Sie sollen etwas für ihn erledigen, das eigentlich nicht in Ihren Zuständigkeitsbereich fällt. Vielleicht würden Sie die Arbeit üblicherweise ohne Murren erledigen. Sich zwar insgeheim ärgern, aber machen. Unsichere Menschen stellen ihre eigenen Ansprüche gerne hinten an. Es fällt ihnen schwer, „Nein“ zu sagen. Aber dieses „Nein“ muss nicht direkt ausgesprochen werden, sondern kann durchaus diplomatisch kommuniziert werden. An unserem Beispiel: „Ich kann das später (vielleicht) machen, muss aber erst …!“ Wenn Ihnen anfangs das direkte Nein schwer fällt, legen Sie mit dieser Antwort den Zeitpunkt der Erledigung selbst fest. Ein kleiner Erfolg. Und damit wandert ein Reiskorn von der linken in die rechte Hosentasche. Und so verfahren Sie mit allen weiteren Herausforderungen, die Ihnen während des Tages begegnen und die Sie erfolgreich meistern. In der ersten Phase dieses „Reis-Trainings“ geht es darum, sich ausschließlich den täglich „unausweichlichen“ Schwierigkeiten zu stellen. In der nächsten Phase werden Herausforderungen bewusst gesucht. Man gibt also bereits mehr Reiskörner in die linke Tasche.

Und was bringt das?

Dieses Training macht den Erfolg durch die Anzahl der Reiskörner in der rechten Tasche sichtbar. Ja, lässt ihn sogar (er)fühlen. Aber nicht nur das! Man trachtet danach, den eigenen Rekord zu brechen, indem man ständig mehr Herausforderungen sucht und sich diesen bewusst stellt. Und wenn schließlich ein Rekord erreicht ist, der sich kaum mehr toppen lässt, so hat man zu diesem Zeitpunkt schon sehr viel erreicht. Die zahlreichen Erfolgserlebnisse haben sich ins Be- als auch ins Unterbewusstsein eingeprägt und eine Steigerung der Selbstsicherheit bewirkt. Diese gewonnene Selbstsicherheit verschwindet nicht mehr so einfach. Die Negativspirale hat die Richtung geändert und wurde in eine Positivspirale gewandelt. Natürlich müssen Sie für dieses Training nicht unbedingt Reiskörner nehmen. Vielleicht finden Sie Geeigneteres dafür oder etwas, das Ihnen mehr liegt. Zum Weiterlesen:
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