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Unangenehme Aufgaben aufschieben: Wie Steine ...

Aufschieben – wohl jeder von uns schiebt gelegentlich die eine oder andere Aufgabe vor sich her. Inbesondere unangenehme Aufgaben sind prädestiniert für die lange Bank. Und genau diese aufgeschobenen unangenehmen Aufgaben sind Stresserzeuger – oft auch unbewusst. Denn die Gedanken an aufgeschobene (unangenehme) Aufgaben tauchen immer wieder im Kopf auf, oft mehrmals am Tag. Auch wenn deren Präsenz im Kopf nur wenige Sekunden dauert – es sind keine positiven Gedanken und werden deshalb oft als Belastung wahrgenommen. pxb-aufgaben-aufschieben

Aufgeschobene Aufgaben sind wie Steine, die das Weiterkommen bremsen und belasten ...

Wie Steine ...

Stellen Sie sich das einfach bildlich vor. Sie gehen einen Weg entlang in Richtung Ziel. Dieser Weg ist auf beiden Seiten von einer hohen Mauer begrenzt. Eine aufgeschobene Aufgabe können Sie sich als großen Stein vorstellen – er muss nicht schwer sein –, der Ihnen den Weg versperrt. Um weiter voranzukommen, müssen Sie den Stein vor sich herschieben, und dafür benötigen Sie Kraft und Energie. Je mehr Sie solche Steine vor sich herschieben, also je mehr Aufgaben Sie aufschieben, desto mehr Kraft benötigen Sie und umso schwieriger wird es, das anvisierte Ziel zu erreichen. Nun gut, was tun, denn unangenehme Aufgaben lösen sich ja nicht in Luft auf?

Unangenehme Aufgaben entzaubern

Sie können ihnen ihre abschreckende Wirkung (zumindest etwas) nehmen. Das gelingt mit folgender „Technik“:
  1. Nehmen Sie Ihre To-do-Liste oder – wenn Sie eine solche nicht führen – ein Blatt Papier und einen Stift zur Hand.
  2. Schreiben Sie nun alle Aufgaben auf, die Sie schon eine Weile auf die lange Bank schieben. Alle, die Ihnen ständig durch den Kopf schwirren.
  3. Im nächsten Schritt notieren Sie hinter jeder Aufgabe ungefähr den Zeitaufwand, den Sie voraussichtlich für die Erledigung benötigen.
Das Ergebnis ist häufig recht aufschlussreich und mit einer Aha-Erkenntnis verbunden, wenn man feststellt, dass die meisten aufgeschobenen Tätigkeiten kaum Zeit beanspruchen, oft sogar nicht mehr als fünf Minuten – z. B. ein unangenehmes Telefonat. Und doch schiebt man diese immer wieder vor sich her und belastet sich damit. Allein dieser Prozess des Niederschreibens der Aufgaben und des Zeitaufwands schafft eine kleine Entlastung, der Kopf wird freier. Die Motivation, die Aufgabe gleich zu erledigen, ist in der Regel damit gegeben. Versuchen Sie es einfach! Zum Weiterlesen:
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