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Die Einarbeitung neuer Mitarbeiter – so machen Sie es richtig!

Ich habe es selbst schon erlebt:
Mit der richtigen Einführung am ersten Tag im neuen Unternehmen schafft man fruchtbaren Boden für eine gute zukünftige Zusammenarbeit.
Stellen Sie sich Ihren ersten Arbeitstag in einem Unternehmen vor. Sie werden bei der Eingangstür gleich „abgefangen“ und direkt zu Ihren neuen Arbeitsplatz gedrängt und mit einem Berg an Unterlagen und Aufgaben konfrontiert. Wie würden Sie sich dabei fühlen? Die anfängliche Motivation würde voraussichtlich schnell in Frustration wechseln. pxb_fragen

Je gründlicher die Einarbeitung, desto weniger Fragen bleiben offen – gut für beide Seiten!


12 Punkte für eine gelungene Einarbeitung neuer Mitarbeiter

Sind Sie UnternehmerIn oder für die Einarbeitung neuer Mitarbeiter zuständig? Mit folgender Checkliste wird Ihnen die Einführung optimal gelingen. In der folgenden Auflistung gehe ich einfach mal von einer neuen Mitarbeiterin aus.
  1. Vor Antritt der neuen Arbeit muss die Mitarbeiterin darüber informiert sein, wann und wo sie hinkommen soll und/oder bei wem sie sich melden soll.
  2. Sie wird vom Vorgesetzten persönlich begrüßt und herzlich willkommen geheißen. Das schafft einen angenehmen Start.
  3. Schlagen Sie der neuen Mitarbeiterin gleich bei der Begrüßung vor, sich während der Einführung Notizen zu machen. Keiner kann sich alles merken. Insbesondere am ersten Tag prasselt eine Flut an neuen Informationen hernieder. Ich habe selten erlebt, dass sich neue Mitarbeiter, z. B. bei einem Rundgang, Notizen machen. Wahrscheinlich auch deshalb, weil sie nicht vergesslich erscheinen möchten. Machen SIE also den Vorschlag! Am besten, Sie stellen der Neuen hierfür gleich einen Block zur Verfügung.
  4. Beim Rundgang im Unternehmen werden die Kollegen und die Ansprechpartner in den diversen Angelegenheiten vorgestellt.
  5. Stellen Sie der neuen Mitarbeiterin – wenn möglich – eine Mentorin zur Seite. Diese unterstützt sie insbesondere in der Anfangszeit und steht ihr bei Problemen und Fragen zur Verfügung.
  6. Der neuen Mitarbeiterin werden die Unternehmensstruktur und Kommunikationswege erläutert.
  7. Sie wird in interne Regelungen eingewiesen (Qualitätsstandards, Arbeitszeiten, Rauchen, Urlaubsanträge, Krankmeldungen, Pausen, …).
  8. Sie weiß, wo sie was findet/bekommt (Arbeitsmittel, Informationen, Anleitungen etc.).
  9. Sie wird hinsichtlich Benutzung der Arbeitsgeräte (Telefonanlage, PC, Kopierer, …) eingewiesen. Entsprechende Zugänge, Passwörter, E-Mail-Adresse stehen dafür natürlich bereit.
  10. Die erforderlichen Schlüssel bzw. die Zugangskarte wird übergeben.
  11. Und erst dann bekommt sie die erste Aufgabenstellung zugeteilt.
  12. Bei einem gemeinsamen Mittagessen können weitere, während der ersten Stunden aufgetauchte Fragen beantwortet werden.
Wenn Sie diese Punkte beachten, wird die neue Mitarbeiterin mit Elan die Arbeit beginnen und sich nicht orientierungslos am Schreibtisch zurückziehen. Hier klicken für weiterführende praxisbewährte Impulse & Tipps auf Zeitblüten:
Und zum Weiterschmökern: hier alles zum Thema → Büroorganisation
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