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Lästige Besucher im Büro oder wie Sie Gespräche kurzhalten

Gelegentlich kommt es vor, dass zu mir ins Büro unangemeldeter Besuch kommt – z. B. ein Vertreter, der gerade in der Nähe war. Und ein Vertreter ist nicht gerade eine Person, die sich gerne kurzhält. Und so ist schnell eine halbe Stunde um. Also ein Zeitdieb in Person. Gut, man kann sich nicht immer vollständig abschotten. Aber eines kann man: die Gespräche so kurz wie möglich halten. Und dazu gibt es ein paar Tricks, die sich bei mir für solche Fälle bewährt haben.

Countdown-Methode

Wenn wieder mal ein Vertreter das Büro betritt, sage ich ihm sofort, dass ich genau zehn Minuten (oder wie viel auch immer) Zeit habe. Um meiner Aussage Nachdruck zu verleihen, ziehe ich meine Armbanduhr aus und lege sie auf den Besprechungstisch. Ich bin immer wieder beeindruckt, wie schnell ein Vertreter dann auf den Punkt kommt und sein Anliegen komprimiert schildern kann.

Das unbemerkte Zeichen

Vielleicht haben Sie das auch schon mal in einem Film gesehen: Der Chef sitzt gerade mit einem Gesprächspartner zusammen, der einfach nicht zum Ende kommen will. Die Sekretärin huscht vorbei und er gibt ihr unbemerkt ein Zeichen. Fünf Minuten später läutet das Telefon im Besprechungszimmer. Der Chef: „Ich bin in einer Besprechung. Ist das so dringend? Na gut, ich komme.“ Das sind die Worte, die der Gesprächspartner mitbekommt. Dann der Chef zu ihm: „Tut mir leid, ich muss dringend …“ Ein simpler und effektiver Trick. Es gibt gelegentlich unangemeldeten Besuch, bei dem die Countdown-Methode aus Höflichkeit nicht angebracht ist. Wenn Sie eine Büroassistenz haben, dann können Sie mit ihr ein Zeichen vereinbaren. Auf dieses Zeichen hin kann sie Sie z. B. an einen Termin erinnern oder auf dem Handy anrufen oder eine ähnliche Aktion starten.

Weitere Möglichkeiten, ein Gespräch auf die höfliche Art kurzzuhalten:

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