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Der Mentor als Karriereturbo

Wer auf der Karriereleiter nach oben will, wird das mit einem Mentor schneller schaffen als ohne. Das haben auch diverse Umfragen in Manager-Kreisen gezeigt.

Was ist überhaupt ein Mentor?

Vereinfacht formuliert:
Ein Mentor ist eine Vertrauensperson, die einem mit Rat und Erfahrung zur Seite steht bzw. gestellt wird. Auch von dessen persönlichen Kontakten kann man nur profitieren.
Die Person, die einen Mentor in Anspruch nimmt, bezeichnet man auch als Mentee. Der Mentor und der Mentee bilden also eine Einheit, von der beide profitieren können – keine Frage, mehr Nutzen aus dieser Partnerschaft zieht der Mentee.

Mentoren im Unternehmen

Heute werden in einigen größeren Unternehmen jungen Nachwuchsführungskräften Mentoren zur Seite gestellt. Das hat entscheidende Vorteile für das Unternehmen: Aber nicht jeder – und schon gar nicht jede Führungskraft – ist als Mentor geeignet. Ein Mentor sollte nicht gleichzeitig der disziplinarische Vorgesetzte sein. Das funktioniert in der Praxis selten. Der ideale Mentor sollte
  1. reich an Erfahrung sein, vor allem an solcher Erfahrung, die einem Mentee fehlt,
  2. fachlich kompetent sein,
  3. dem Mentee sympathisch sein,
  4. Fehler zugestehen und das Lernen aus Fehlern zulassen,
  5. gut erklären und zuhören können,
  6. ermutigend wirken,
  7. gute Kontakte zu anderen Schlüsselpositionen haben,
  8. im Unternehmen selbst geschätzt werden,
  9. gut motivieren können,
  10. fachlich wie auch menschlich Vorbild sein.

So finden Sie einen Mentor

Die Vorteile eines Mentors sind unbestritten. Wie aber kommt man zu einem Mentor? Dass einem vom Unternehmen selbst einer zur Seite gestellt wird, ist immer noch die Ausnahme. Aber Sie können selbst aktiv werden: Sprechen Sie eine Person im Unternehmen direkt an, welche die vorher genannten Eigenschaften bzw. Fähigkeiten aufweist. Fragen Sie die Person, ob Sie sich bei Fragen an sie wenden dürfen. Ob Sie bei Problemen um Rat fragen dürfen. Die meisten fühlen sich dadurch geschmeichelt und bieten gerne Unterstützung an. Es gibt viele, die ihre Erfahrungen und ihr Wissen an jüngere Generationen gerne weitergeben. Andere wiederum möchten sich einen Nachfolger ziehen, damit ihr Lebenswerk nicht untergeht. Für einige Mentoren ist auch der Prestige-Faktor nicht unwesentlich. Ein Mentor lässt sich von Mentee auch zuarbeiten. Deshalb stellen sich einige auch gerne als Mentor zur Verfügung.

Mentoring-Beispiel

Ein typisches Beispiel für ein Mentoring findet man häufig in Kliniken. Hier spielt ein Chefarzt, der Klinikleiter oder ein Professor den Mentor. Er fördert junge Ärzte in ihrer beruflichen Entwicklung. Er steht ihnen mit Rat und Erfahrung zur Seite, bringt seinen Einfluss mit ins Spiel, öffnet Türen, lässt seine Kontakte bei Beförderungen spielen und rückt die Leistungen seiner Schützlinge ins Rampenlicht.

Fazit

Wenn Sie die Möglichkeit sehen, einen Mentor zu bekommen, nutzen Sie diese unbedingt! Werden Sie selbst aktiv. Sie können damit nur profitieren. Wer sich als Mentor eignet, wissen Sie nun. Hier klicken für weiterführende praxisbewährte Impulse & Tipps auf Zeitblüten:
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