https://www.zeitblueten.com/news/aufschieben/

Ein Kraut gegen das Aufschieben: der Aktions-Tag & zwei Tricks

Wohl die meisten von uns neigen dazu, gewisse Aufgaben oder Aktivitäten auf die lange Bank zu schieben. Je unangenehmer sie sind, desto eher werden Tätigkeiten aufgeschoben.
Aber diese Aufgaben, die wir vor uns herschieben, sind auch eine Belastung, erzeugen Stress – oft auch unbewusst.
Immer wieder tauchen diese aufgeschobenen Aufgaben im Kopf auf. Auch wenn die Gedanken nur für ein paar Sekunden präsent sind (meist dauern sie ohnehin länger) – es sind belastende Gedanken.

Aber was wirkt gegen die Aufschieberitis?

Vielleicht sind Sie der Meinung, dass gegen diese „Krankheit“ kein Kraut gewachsen ist. Dem ist nicht so. Es gibt durchaus ein paar effektive Tricks, die Ihnen dabei helfen können, unangenehme Aufgaben beim Schopf zu packen. Ein solches „Kraut“ gegen die Aufschieberitis stelle ich Ihnen im Folgenden vor: der Aktions-Tag – oder auch To-do-Tag. pxb_aktionstag

Nicht mehr auf die lange Bank schieben – ein regelmäßiger Aktionstag hilft!

Der Aktions-Tag

Reservieren Sie in regelmäßigen Intervallen – z. B. wöchentlich – einen Tag, an dem Sie aufgeschobene Aufgaben abarbeiten. Abhängig davon, wie stark Sie an „Aufschieberitis“ leiden, können Sie das Intervall zwischen den Aktions-Tagen reduzieren oder ausdehnen. Viele kommen Sie auch mit einem Aktions-Tag im Monat aus. Und es muss natürlich auch kein ganzer Tag sein, sondern einfach ein Tag, an dem Sie sich Zeit für das Abarbeiten von aufgeschobenen Aufgaben reservieren. So ein Aktions-Tag ist natürlich nicht für dringende Aufgaben geeignet. Aber viele Aufgaben werden meist ohnehin erst dadurch dringlich, weil man sie schon eine Weile aufgeschoben hat. Für den Aktions-Tag gehen Sie am besten so vor:
  1. Notieren Sie sich auf einem Blatt sämtliche Tätigkeiten, die Sie am Aktions-Tag erledigen wollen. Das Niederschreiben ist wichtig. Zum einen vergessen Sie nicht, was Sie alles vorhaben und zum anderen ist es einfach ein herrliches Gefühl, wenn Sie danach Erledigtes von der Liste streichen können.
  2. Tragen Sie Ihren Aktions-Tag im Kalender ein, sonst bleibt dieser Termin nur ein unverbindliches „Wischiwaschi-Vorhaben“.
  3. Sorgen Sie dafür, dass Sie jemand an diesen Termin erinnert. Das sollte nicht nur die Erinnerungsfunktion in Ihrem elektronischen Kalender sein, sondern eine Person. Das steigert die Motivation: Denn vor einer anderen Person wollen Sie ja nicht erst groß einen Aktions-Tag ankündigen, um diesen dann doch zu verschieben. :-)
  4. Belohnen Sie sich nach getaner Arbeit. Zwar ist schon der Blick auf die abgehakten Aufgaben eine große Befriedigung, nichtsdestotrotz sollten Sie sich etwas gönnen, das Ihnen guttut.

Meine zwei Tricks gegen das Aufschieben

Für mich haben sich im Büroalltag zwei Tricks gegen das Aufschieben bewährt:
  1. Gleich am Morgen erledige ich unangenehme Aufgaben. Warum? Morgens kann ich mich am besten konzentrieren, bin voller Elan und in der Regel frisch und ausgeruht. So gehen mir solche unangenehmen Aufgaben leichter von der Hand.
  2. Dann habe ich noch vor der Mittagspause und vor Arbeitsschluss jeweils eine Viertelstunde für solche kleineren Aufgaben reserviert. Ich bin selbst erstaunt, wie viel man in einer Viertelstunde abarbeiten kann, wenn man die Mittagspause bzw. den Arbeitsschluss vor Augen hat. :-)
Welches Mittel haben Sie gegen die Aufschieberitis? Zum Weiterlesen:
https://www.zeitblueten.com/news/aufschieben/