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Leiden Sie an Arbeitssucht?

Immer mehr Menschen leiden sprichwörtlich an Arbeitssucht, sind „Workaholics“. Und wie bei jeder Sucht leider auch Personen im direkten Umfeld – vor allem die  Familie – darunter mit. Arbeitssucht ist ein „Phänomen“ unserer schnelllebigen und leistungsorientierten Zeit.
Besonders gefährdet sind karriereorientierte und ehrgeizige Menschen. Oder Personen, die eine hohe Verantwortung in ihrem Beruf wahrnehmen. Existenzangst und Erfolgsdruck bilden auch fruchtbaren Boden für die Arbeitssucht.
Einem Workaholic geht es ähnlich wie einem Alkoholiker. Während ein Alkoholiker seinen Alkoholkonsum ständig erhöht, erhöht ein Arbeitssüchtiger sein Arbeitspensum. Das klingt vielleicht noch harmlos. Gefährlich und zur Sucht wird es dann, wenn sich die Gedanken nur mehr um die Arbeit drehen,  es kommt zu einem zwanghaften „Immer-mehr-arbeiten“, soziale Kontakte werden abgebrochen, der Körper bekommt kaum noch Ruhepausen. Arbeitssüchtige empfinden Freizeit sogar als „Bedrohung“. In unserer Gesellschaft wird die Arbeitssucht als solche nicht anerkannt. Auch deshalb, weil es chic ist, viel zu arbeiten. Und als Außenstehender lässt sich bei einer Person der Unterschied zwischen Fleiß und Arbeitssucht schwer erkennen.

Sie möchten wissen, ob auch Sie an Arbeitssucht leiden oder gefährdet sind?

Dann beantworten Sie diese Fragen für sich. Je mehr Sie mit Ja beantworten können, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie arbeitssüchtig sind.

Wie kommt es zur Arbeitssucht?

Wie jede Sucht hat auch die Arbeitssucht ihre Ursachen, und derer gibt es viele. Hier nur eine kurze Auflistung von möglichen Ursachen:

Folgen der Arbeitssucht

Im Anfangsstadium leidet der Betroffene „nur“ an ständigem Stressgefühl, oft auch an Schlafproblemen. Der Konsum von Kaffee, Zigaretten, Tabletten und Ähnlichem nimmt zu. In weiterer Folge kommt es zum Abbruch der sozialen Kontakte. Chronische Beschwerden (Kopf-, Magenschmerzen, Bluthochdruck etc.) treten auf, auch kommt es häufig Depressionen. Schließlich kann es sogar zu einem Burnout, Herzinfarkt oder Schlaganfall führen.

Hilfe ist notwendig!

Wenn Sie die typischen Symptome der Arbeitssucht haben, sollten Sie etwas unternehmen, um dieser Suchtspirale zu entkommen. Dies ist aber nur dann möglich, wenn Ihnen bewusst ist, dass Sie arbeitssüchtig sind und auch den Willen haben, etwas dagegen zu tun. Die Einsicht bzw. das Eingeständnis ist immer der erste Schritt aus einer Sucht. In weiterer Folge geht es darum, das Arbeitspensum so weit wie möglich zu reduzieren bzw. einen sinnvollen Ausgleich zur Arbeit zu suchen. Aber meist ist es für Betroffene sehr schwer, alleine von der Sucht loszukommen. Hilfe bieten hier Therapeuten, aber und insbesondere Selbsthilfegruppen. Mittlerweile gibt es sogar in zahlreichen Städten die anonymen Arbeitssüchtigen. Sollten Sie etwas an Ihrer Situation ändern wollen und Sie schaffen es nicht alleine, dann nehmen Sie unbedingt eine solche Hilfe in Anspruch. Weiterführende Links:
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