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Betriebliche Weiterbildung: Zuerst interne Ressourcen checken

Es gibt zahlreiche Einflussfaktoren auf den Unternehmenserfolg, auf die Unternehmer kaum/nicht einwirken können. Um nur einige zu nennen: die allgemeine wirtschaftliche Lage, die Konkurrenzsituation, Marktentwicklung, staatliche und länderspezifische Wirtschaftspolitik. fot-mitarbeiterschulung

(Bild: Fotolia©bounlow-pic)

Auf der anderen Seite gibt es Stellhebel, die Unternehmer durchaus selbst bedienen können. Dazu zählen:
  1. die interne Kommunikation (z. B. durch Forcierung einer wertschätzenden und respektvollen Kommunikation zwischen Mitarbeitern sowie zwischen Führungsebene und Mitarbeitern)
  2. Entwicklungsmöglichkeiten für Mitarbeiter (z. B. durch regelmäßige Weiterbildungsangebote)
Beide Faktoren wirken sich maßgeblich auf die Mitarbeiterzufriedenheit und dadurch auf den Unternehmenserfolg aus, wie ich in diesen Beiträgen bereits dargestellt habe:

5 Planungstufen der betrieblichen Weiterbildung

Bleiben wir bei der betrieblichen Weiterbildung. Die Planung hierfür umfasst fünf Hauptstufen:
  1. Qualifizierungs-/Weiterbildungsbedarfsanalyse
  2. Zieldefinition
  3. Analyse der vorhandenen internen Ressourcen
  4. Wahl der Lernformen und Lernmethoden
  5. Kostenkalkulation
Nehmen wir an, Sie als Unternehmer haben sich entschlossen, ein internes Weiterbildungsprogramm zu etablieren. Die Planungsstufen 1 und 2 sind erledigt.
Es wurde also definiert, welches konkrete Wissen bzw. welche Fertigkeiten an welche Mitarbeitergruppe vermittelt werden sollen (gezielter Wissenstransfer).
Nun möchte ich mich im Folgenden dem Punkt 3 widmen und den Fokus auf die internen Ressourcen lenken, die es im Zuge der Planung zu berücksichtigen gilt. In diesem Zusammenhang ist zu kären, Wenn das Wissen im Unternehmen vorhanden ist, gilt es im nächsten Schritt die internen Ressourcen zu eruieren, welche den Wissenstransfer ermöglichen.

Interne Ressourcen – … denn das Gute liegt oft so nah!

Erfahrungsgemäß haben die meisten Firmen eine Menge an Wissensmaterial, das zur betrieblichen Weiterbildung genutzt werden kann. Ebenso gibt es häufig Personen in der Belegschaft, die über wertvolles Wissen und Know-how verfügen und zudem die Fähigkeit, dieses weiterzuvermitteln.
Je mehr Weiterbildungsressourcen im Unternehmen vorhanden sind, desto weniger müssen extern zugekauft werden.

Fragen zur Klärung der internen Weiterbildungsressourcen

Um sich der internen Ressourcen bewusst zu werden, habe ich einige Reflexionsfragen zusammengestellt:

Wissensmaterial-Ressourcen:

Gibt es intern bereits aufbereitetes Fachwissen, das für Weiterbildungsmaßnahmen in Abhängigkeit des definierten Zieles genutzt werden kann? (Beispiele: Präsentationen, betriebliche Studien, Dokumentationen, Bildmaterial, Arbeitshilfen)

Personelle Ressourcen:

Gibt es Mitarbeiter, die Falls keine entsprechenden Kompetenzen in der Belegschaft vorhanden sind: Des Weiteren gilt es zu klären:

Zeitressourcen:

Technische Ressourcen/Inventar:

Finanzielle Ressourcen:

Fazit

Die Weiterbildung der Mitarbeiter soll keine zeitbegrenzte, einmalige Maßnahme sein, sondern im Idealfall einen steten Prozess bilden, sodass sich das Unternehmen zu einer kontinuierlich lernenden Organisation entwickelt. In den meisten Unternehmen gibt es in der Regel bereits zahlreiche Ressourcen, die für diesen Prozess genutzt werden können. Deshalb gilt es, auf diesen bei der Planung von Weiterbildungsmaßnahmen besonderes Augenmerk zu richten. Denn je mehr auf interne Ressourcen zurückgegriffen werden kann, desto weniger müssen von externen Anbietern zugekauft werden. Hier klicken für weiterführende praxisbewährte Impulse & Tipps auf Zeitblüten:
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