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So bekommen Sie den Stress in Griff

Viele von uns „leiden“ in der heutigen schnelllebigen und leistungsorientierten Gesellschaft unter Stress. Und Stress saugt einen erheblichen Teil an Lebensqualität ab. Also ist Handeln gefragt. Denn das reine Warten auf bessere Zeiten ändert an der belastenden Situation gar nichts.

Stress belastet und beeinträchtigt die Lebensqualität

Wie vorgehen, wenn der Stress überhand nimmt?

Zuerst gilt es immer, die einzelnen Stressauslöser bzw. –verursacher unter die Lupe zu nehmen,  diese also zu identifizieren und in weiterer Folge zu reduzieren. Stress kann eine Folge von schlechtem Zeitmanagement sein. Aber Stress kann auch andere Ursachen haben, und diese möchte ich im Folgenden näher betrachten.
Jeder erlebt Stress auf eine andere Weise. Was für den einen ein stressiger Arbeitstag bedeutet, kann für einen anderen ein „gemütlicher“ sein. Die Stresslatte ist bei jedem unterschiedlich hoch gesteckt.
Oft ist es sogar so, dass wir unsere Stressauslöser gar nicht (er)kennen. Diesen auf die Spur zu kommen, ist aber enorm wichtig, um das Stressproblem direkt an der Wurzel zu packen. Zu den Stressauslösern habe ich in einen meiner Zeitmanagement-Kurse eine Umfrage unter den Teilnehmern durchgeführt. Alle mir zugerufenen Stressauslöser habe ich auf der Tafel notiert.

Stressauslöser

Sind Ihre Stressauslöser dabei? Haben Sie einige auch auf Sie zutreffende Stressauslöser in Gedanken abgehakt?

Und Stressauswirkungen

So wie das Stressempfinden individuell ist, so unterschiedlich können auch die Stresswirkungen bzw. Stresssymptome sein: Wie bei jedem Problem gilt es auch beim „Stressproblem“ zuerst die Ursache bzw. den Auslöser und in weiterer Folge Lösungswege aus der Stressfalle zu finden.

Raus aus der Stressfalle

Beginnen wir mit den Stressauslösern. Nehmen Sie einen Notizblock und Stift zur Hand. Listen Sie alle Situationen, Gegebenheiten und Menschen auf, die in Ihnen Stress hervorrufen. Dann überlegen Sie sich für jeden einzelnen Auslöser auf Ihrer Liste, wie Sie diesen in den Griff bekommen können. Bitten Sie auch „neutrale“ Personen um Rat. Setzen Sie dann jede Lösungsstrategie der Reihe nach in die Praxis um. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass allein dieses Niederschreiben zu aufschlussreichen Erkenntnissen, zu Aha-Erkenntnissen führt. Seien Sie sich auch bewusst, dass Sie den Weg aus der Stressfalle nicht von heute auf morgen schaffen werden. Oft sind auch große persönliche (berufliche) Veränderungen erforderlich, um mehr Lebensqualität zu gewinnen. Machen Sie den ersten Schritt! Es ist Ihr Leben! Ein mir bekannter Arzt hat es einmal treffend formuliert:
»Wenn Sie nichts gegen Ihren Stress unternehmen, so wird es früher oder später Ihr Körper für Sie tun. Und das ist dann meist eine schmerzliche Erfahrung.

Ausgleich tut gut

Zuerst sollten Sie also immer versuchen, die Stressursachen soweit wie möglich zu beseitigen bzw. einzuschränken. Wenn nun an den Ursachen selbst keine großen Änderungen möglich sind, gilt es, einen Ausgleich zu finden. Die Herausforderung liegt darin, eine Balance zwischen An- und Entspannung herzustellen. Suchen Sie sich also ein Gegenprogramm zu Ihrer Belastungssituation bzw. zu Ihrer Tätigkeit. Wenn Sie in einem Büro arbeiten und dort hauptsächlich vor dem Computer sitzen, dann ist das Gegenprogramm zur sitzenden Tätigkeit Bewegung und Sport. Sport ist ohnehin ein optimaler Ausgleich. Sollten Sie dafür wenig Zeit finden, kein Problem – sieben Minuten täglich reichen:

» Das 7-Minuten-Ganzkörpertraining: Schnell & effektiv!

Wenn Sie täglich mit vielen Menschen zu tun haben, dann hat das Gegenprogramm etwas mit Ruhe zu tun. So können regelmäßig durchgeführte Entspannungsübungen für mehr Ausgeglichenheit und Stressresistenz sorgen. Eine solche Übung sollte effektiv und einfach in der Durchführung sein:

» Hier eine Sammlung mit Entspannungsübungen.

Abschließend noch 5 Tipps, um besser abzuschalten:

5 Tipps, um einen schlechten Tag abzuschließen

Jeder von uns hat mal einen schlechten Tag. Stress, Hektik, Ärger – all das nimmt man mit nach Hause. Von Entspannung ist dann keine Rede mehr. Und mit dem Einschlafen will es auch nicht klappen. Man kann einfach nicht abschalten. Wie schön wäre es, wenn man nur einen Knopf drücken müsste, um all das Negative hinter sich zu lassen und den Abend genießen zu können. So einfach ist das leider nicht. Aber mit den folgenden Tipps kann es gelingen:

1. Negative Emotionen abladen

Suchen Sie sich auf Ihrem Nachhauseweg einen „Emotionen-Ablade-Platz“. Das sollte ein Ort sein, den Sie täglich passieren. Das kann ein kleines Fleckchen Wiese vor Ihrem Haus sein, ein Platz in der Garage oder wo auch immer. Dieser Ort bildet in Zukunft Ihren Müllplatz. Wenn Sie nun dort vorbeikommen, werfen Sie ganz bewusst in Gedanken den Tagesballast ab. All die negativen Gedanken und Emotionen, den Stress, den Ärger. Machen Sie sich das zum Ritual für einen schlechten Tag.

2. Auspowern

Suchen Sie eine Möglichkeit, sich richtig „auszupowern“. Das geht am besten mit Bewegung. Und wenn Sie Liegestützen machen, bis Sie nicht mehr können, oder vom Stand aus springen, so oft wie möglich – all das wird Sie wieder „runterbringen“ und Ihren Kopf frei machen.

3. Fünf Minuten Stille

Gönnen Sie sich danach mindestens fünf Minuten vollkommene Ruhe. Ziehen Sie sich an einen stillen Ort zurück, wo Sie niemand stört – weder andere Personen, noch ein Handyklingeln, Fernseher oder Radio. Fünf Minuten Stille, und Ihre Gedanken finden wieder Ruhe.

4. Gönnen Sie sich etwas Gutes

Tun Sie sich etwas Gutes. Gönnen Sie sich etwas Schönes, etwas, das Ihnen Spaß macht oder Freude bereitet. Das bringt Sie auf andere Gedanken und verdrängt die negativen.

5. Der positive Tagesrückblick

Auch wenn der Tag schrecklich war, es gibt immer etwas Positives. Kleine Freuden, das ein oder andere Erfolgserlebnis – etwas findet sich immer. Man muss nur danach suchen. Oft sind es kleine Erlebnisse: ein freundliches Lächeln, ein schöner Wolkenhimmel, ... was auch immer. Und negative Erlebnisse haben in der Regel auch etwas Lehrreiches an sich. Der Ärger lässt es uns aber nicht erkennen. Erst wenn man einen gewissen emotionalen Abstand zu den Vorkommnissen des Tages hat, findet man auch Dinge, die gut waren. Zum Weiterlesen:
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