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Wie es mir gelingt, im Urlaub richtig abzuschalten – 5 Tipps

Sie erinnern sich sicher an Ihren schönsten Urlaub. Ich nehme mal an, dass Sie sich in diesem Urlaub kaum Gedanken über Ihre Arbeit gemacht, also wei­test­ge­hend abgeschaltet haben. Und genau so sollte es sein. Denn der Urlaub ist zum Abschalten vom Arbeitsalltag da. Erholung ist der primäre Zweck. Nun fällt dieses Abschalten nicht immer leicht und ist auch abhängig von der Art der Arbeit. Einer Unternehmerin mit all ihren täglichen Herausforderungen und ihrer großen Verantwortung wird es beispielsweise schwerer fallen, abzuschalten, als etwa einem Angestellten, für den der Arbeitsalltag überwiegend aus Routinetätigkeiten besteht. Meine Erfahrung:
Je größer die täglichen beruflichen Herausforderungen (und auch Belastungen), desto schwerer fällt es, im Urlaub den Kopf von Arbeitsgedanken freizubekommen und abzuschalten.
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Abschalten: Vollkommen frei von Gedanken an die Arbeit ...


5 Tipps für einen erholsamen und unvergesslichen Urlaub

Im Folgenden 5 Tipps, die mir das Abschalten im Urlaub erleichtern – vielleicht auch Ihnen? Etwas muss ich noch vorausschicken: Mir bereitet meine Arbeit viel Freude. Dennoch ist es wichtig, im Urlaub die Arbeitsgedanken aus dem Kopf zu bugsieren, um nach der Rückkehr wieder mit neuem Elan und frischer Energie in den Arbeitsalltag zu starten. Da mein Arbeitsalltag für mich also nicht wirklich belastend ist, fällt mir das Abschalten im Urlaub vielleicht auch leichter als jemandem, dessen Arbeit von Stress, Hektik und Überforderung geprägt ist und bei dem sich der Magen allein schon beim Gedanken an die Arbeit zusammenzieht.

Tipp 1

Berufliche Informationen & Kommunikation unterbinden

Ich unterbinde die geschäftliche Kommunikation – also keine E-Mails lesen/schreiben, keine Businessgespräche, aber auch keine Fachbeiträge oder andere einschlägige Informationen konsumieren. Denn ein einziger Anruf, eine E-Mail sowie fachlicher Lesestoff und ich bin mit den Gedanken wieder bei der Arbeit und der Erholungseffekt wird beeinträchtigt. Um dieses Abschotten zu ermöglichen, sind einige Maßnahmen vor Urlaubsantritt notwendig: Wie erwähnt, lese ich im Urlaub auch keine Fachbeiträge oder andere einschlägige Informationen, mit denen ich mich sonst regelmäßig fachlich auf dem Laufenden halte. Hingegen widme ich mich dann umso mehr Büchern, für die ich sonst weniger Zeit finde – das ist dann meine Urlaubslektüre.

Noch ein Wort zur „digitalen Abhängigkeit“:

Die permanente Onlineverbindung stellt für viele auch im Urlaub einen Verführer par excellence dar: schnell mal E-Mails checken, eine neue Statusmeldung von Facebook ist reingekommen, was tut sich auf Twitter …? Diese Aufzählung ließe sich noch fortsetzen. Und ja, das Smartphone kann auch schöne Momente „zerstören“, wie die Videos in diesem Beitrag zeigen: Zerstört das Smartphone schöne Momente?

Dem entgegenwirken lässt sich mit dem bewussten Offlinegehen, zumindest während der Urlaubszeit. Das mag für den ein oder anderen vielleicht gewöhnungsbedürftig sein. Wenn der Offlinezustand allerdings als belastend wahrgenommen wird und das daraus resultierende Unbehagen größer ist als der Erholungseffekt, dann lässt sich wohl auf eine gewisse Abhängigkeit schließen (Tipps hierzu: 3 Apps gegen die Smartphone-Sucht).

 

Tipp 2

Neue Umgebung

Der Urlaub in einer neuen Umgebung – also an einem Ort, wo ich bisher noch nie war – ist für mich ideal zum Abschalten. Natürlich gibt es auch viele Plätze und Orte, die mir bekannt sind und wo ich mich wunderbar entspannen kann. Aber eine neue Wohlfühlumgebung trägt noch etwas mehr zum Abschalten bei, weil die Sinne mit vielen neuen, auch überraschenden Eindrücken gefüttert werden.

Aus meinem Album: kleiner Bergsee Lech Sant, St. Christina in Gröden, Südtirol

 

Tipp 3

Persönliche Premieren

Besonders erstmalige Erlebnisse und Unternehmungen – quasi persönliche Premieren – wirken bei mir wie eine Barriere gegen aufkeimende Arbeitsgedanken. Ob ein Reitausflug, ein Berglauf, ein Paragleittandemflug, den Sonnenaufgang auf einem Berggipfel beobachten, eine mehrtägige Wanderung, neue Menschen und Kulturen kennenlernen, eine Übernachtung unter freiem Sternenhimmel – alles außergewöhnliche und unvergessliche Erlebnisse, die noch lange nachwirken. Deshalb versuche ich, in meinem Urlaub auch angenehme, spannende, unterhaltsame, lehrreiche und/oder herausfordernde Erstunternehmungen einzuplanen – also einige persönliche Premieren, die dazu beitragen, diesen Urlaub noch lange in Erinnerung zu behalten.  

Tipp 4

Gemeinsame Erlebnisse

Wohl die meisten von uns verbringen mehr Zeit bei der Arbeit als mit Menschen, die uns wichtig sind und die wir lieben. Deshalb ist es mir wichtig, den Urlaub mit meinen Lieben zu verbringen. Solche Erlebnisse fördern die Verbundenheit und sorgen für gemeinsame schöne Erinnerungen. Dazu habe ich auch ein passendes Zitat des österreichischen Schauspielers Paul Hörbiger (1894–1981) gefunden:

Für angenehme Erinnerungen muss man im Voraus sorgen.

Natürlich kann es auch guttun, mal einige Tage alleine zu verbringen, um beispielsweise ohne Ablenkungen und mit etwas Distanz neue Ideen oder Klarheit zu gewinnen.  

Tipp 5

Arbeitsgedanken auslagern

Der Kopf wird frei, Entspannung macht sich breit – und genau dieser Zustand bewirkt bei mir häufig, dass gute Ideen, eine Lösung für eine Herausforderung oder ein Gedanke an eine wichtige Aufgabe, die nach dem Urlaub ansteht, auftauchen. Diese Gedanken geistern dann in meinem Kopf herum und beeinträchtigen das Abschalten im Urlaub. Um dem vorzubeugen, nutze ich die Sprachaufnahmefunktion meines Smartphones, das ich ohnehin immer bei mir habe. Kommt mir also ein Arbeitsgedanke, eine Idee, eine anstehende Aufgabe in den Sinn, spreche ich sie einfach auf mein Smartphone. Das entlastet umgehend!  

Fazit

Im Urlaub von der Arbeit abschalten – jedem gelingt das wohl auf seine individuelle Weise, oder auch nicht. Die genannten Tipps haben sich bei mir bewährt. Um das Ganze abschließend in einem Satz zusammenzufassen:

Ich schalte am besten ab, wenn ich den Urlaub in einer neuen/anderen Umgebung verbringe, mit meinen Lieben etwas Neues unternehme, mich von jeglicher beruflicher Kommunikation und Information abschotte und auftauchende (berufliche) Einfälle/Gedanken auf meinem Smartphone festhalte.

Des Weiteren hat sich noch Folgendes für mich bestätigt:

Je größer der (positive) Kontrast zum Alltag, desto größer der Erholungseffekt und desto leichter fällt mir das Abschalten im Urlaub.

Abschließend noch ein Trick, damit der gewonnene Erholungseffekt nicht gleich am ersten Tag nach der Urlaubsrückkehr verpufft – hier in einem anderen Beitrag von mir zum Nachlesen: Das sind also meine Tipps, mit denen mir das Abschalten im Urlaub gelingt. Wie schaffen Sie es? Weitere Tipps für einen entspannten Reiseantritt und erholsamen Urlaub:
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