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Stress reduzieren: 8 einfache Tipps

Die Stresswahrnehmung ist immer individuell. Was für mich stressig sein kann, muss es noch lange nicht auch für Sie sein. Und umgekehrt.
Die Stressbelastung hängt stets von der individuellen Wahrnehmung der Bewältigungs-Chance (einer Situation, einer Herausforderung, ...) ab.

Etwas oberhalb meines Heimatdorfes: einer meiner Lieblingsplätze zum Entspannen


„Was hilft euch persönlich am besten GEGEN STRESS?“ So unterschiedlich die Stresswahrnehmung, so vielseitig auch die Strategien gegen Stress. Deshalb habe ich mal auf meiner ZEITBLÜTEN-Facebookseite folgende Frage gestellt:
„Was hilft euch persönlich am besten GEGEN STRESS?“
Die Antworten: Sollten Sie keinen Facebook-Account haben – hier habe einen Ausschnitt aus den vielfältigen und interessanten Antworten: Und was hilft Ihnen persönlich gegen Stress? Wie können Sie nach einem stressigen Arbeitstag am besten abschalten? Gern können Sie Ihre Tipps bzw. Strategien einfach als Kommentar unter den Beitrag schreiben.

Meine 8 Tipps gegen Stress

Stress ist belastend, keine Frage! Aber wie lässt sich Stress vermeiden oder die wahrnehmbare Belastung zumindest auf ein Minimum reduzieren? Dazu habe ich im Folgenden 8 Tipps.

1. Genießen Sie mentale Auszeiten

Schließen Sie hierzu die Augen und atmen Sie dabei tief und langsam durch (hier 3 effektive Atemübungen, mit denen Sie sich schnell entspannen). Nun holen Sie schöne Bilder in Ihren Kopf: einen Platz, an dem Sie sich wohlfühlen, oder einfach eine schöne Erinnerung. Für ein bis zwei Minuten – das reicht schon zwischendurch. Wenn Sie dabei nicht gestört werden wollen, können Sie diese Übung „notfalls“ auch auf der Toilette durchführen, sollte sich kein anderer Ausweichraum (z. B. im Büro) finden. Machen Sie diese mentale Auszeit jeweils einmal am Vormittag und am Nachmittag. Sie gibt Kraft und setzt neue Energien frei.

 ❁ Zeitblüten-Downloadpaket: 

Kraft schöpfen und neue Energie gewinnen – indem Sie Ruhe und Entspannung in Ihren Alltag bringen. Hilfe zur Selbsthilfe & Anleitungen hierzu erhalten Sie hier.
(Im Rahmen eines Forschungsprojekts der Universitätsklinik Frankfurt wurde auf Übungen aus dem Entspannungs-Downloadpaket zurückgegriffen.) ENTSPANNUNG: alle Infos → HIER klicken

2. Teilen Sie Ihre Sorgen

Versuchen Sie nicht, mit allem allein klarzukommen. Es tut ungemein gut und wirkt befreiend, sich seine Sorgen, Ängste, seinen Ärger oder Frust von der Seele zu reden.

3. Üben Sie sich in Selbstreflexion

Oft ist der Stress auch hausgemacht. Ist das bei Ihnen vielleicht so? Erst das Bewusstsein für die persönlichen Stressauslöser zeigt Möglichkeiten auf, wie Sie der Stressbelastung zukünftig am besten vorbeugen. Wie Sie Ihren Stresssoren auf die Schliche kommen:

» Stressampel: Wie Sie damit dem Stress auf die Spur kommen


4. Machen Sie regelmäßig Bewegung

Achten Sie auf ausreichend Bewegung – ideal ist regelmäßiger Sport. Nun hat nicht jeder Lust und Zeit, jeden Tag beispielsweise zu joggen oder ins Fitnessstudio zu gehen. Aber es reichen schon 7 Minuten Bewegung, die Sie zu Hause durchführen können:

» Das 7-Minuten-Ganzkörpertraining: schnell & effektiv!

Auch auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung und ausreichend Flüssigkeit sollten Sie Wert legen. Eine gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung machen Sie resistenter gegen Stress. pxb-wasser

Ein Krug mit Wasser in Griffnähe animiert zum Trinken ...


5. Genießen Sie ein verlängertes Wochenende

Mehrere Kurzurlaube über das Jahr verteilt sollen erholsamer sein als ein jährlicher langer Urlaub. Gönnen Sie sich hin und wieder ein paar freie Tage zwischendurch. Und vor allem: Genießen Sie diese Tage! Wenn möglich, begeben Sie sich an einen Ort, wo Sie noch nie waren, oder machen Sie in diesem Kurzurlaub etwas, das Sie noch nie gemacht haben. Denn neue positive Eindrücke erweitern nicht nur den persönlichen Horizont, sondern bieten auch eine ungemeine und nachhaltige Erholung.

6. Sagen Sie Nein

Auch ein häufiger Grund für Stress: das Neinsagen fällt schwer.
Wenn Sie nicht lernen, Nein zu sagen, bekommen Sie immer mehr Aufgaben zugeteilt, für die Sie wahrscheinlich gar nicht zuständig sind.
Eine Stressspirale, die Sie immer weiter nach unten zieht. Auf der Strecke bleiben Sie, und nur Sie! Deshalb: Lernen Sie, Nein zu sagen.

» Das Neinsagen lässt sich auch erlernen. Hier habe ich einige Tipps dazu.


7. Schauen Sie (mehr) auf sich

Wer im Stress ist, tendiert dazu, sich selbst, also die eigenen Bedürfnisse zu vernachlässigen. Die Selbstfürsorge wird auf der Prioritätenliste ganz nach hinten gereiht. Und genau darin besteht auch die Gefahr, dadurch über kurz oder lang „auszubrennen“, in einen Burnout zu schlittern. Deshalb: Tun Sie sich REGELMÄSSIG etwas Gutes, suchen Sie bewusst Momente und Situationen, in denen Sie sich wohlfühlen und loslassen können, lassen Sie es sich gutgehen!

8. Zu guter Letzt: Lachen oder lächeln Sie, auch ohne Grund

Beim Lachen oder auch nur beim Lächeln drückt der Gesichtsmuskel zwischen Wange und Auge genau auf den Nerv, der unserem Gehirn eine fröhliche Stimmung signalisiert.
Das tut gut und entspannt, auch in hektischen Phasen. Deshalb: Unabhängig davon, ob es einen Grund zu lächeln gibt oder nicht – auch ein gekünsteltes Lächeln (mind. eine Minute!) hat die gleiche positive Wirkung. Es mag Ihnen vielleicht seltsam anmuten, wenn Sie eine Minute grinsen, aber dadurch steigt Ihre Stimmung und Sie entspannen. Grinsen – und wo? Beispielsweise morgens im Bett, bevor Sie aufstehen, vor dem Badezimmerspiegel, in einem abgeschlossenen Raum (WC), unter der Dusche, im Auto bei der Fahrt zur Arbeit, … Machen Sie die Grinsekatze! :-)

Mind. 1 Minute lang grinsen


Welche sind Ihre persönlichen Tipps gegen Stress? Hier klicken für weiterführende praxisbewährte Impulse & Tipps auf Zeitblüten:
Und zum Weiterschmökern: hier alles zum Thema → Stress reduzieren
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