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6 Tipps, um einen schlechten Tag abzuschließen

Jeder von uns hat mal einen schlechten Tag resultierend aus Vorkommnissen im Privatbereich oder bei der Arbeit. Stress, Hektik, Ärger – all das nimmt man mit nach Hause. Von Entspannung ist dann keine Rede mehr. Und mit dem Einschlafen will es auch nicht klappen. Man kann einfach nicht abschalten.pxb-abends-abschalten

Alle Hektik des Tages hinter sich lassen und den Kopf freibekommen ...

Für einen angenehmen Tagesausklang – 6 Tipps

Wie schön wäre es, wenn Sie nur einen Knopf drücken müssten und Sie all das Negative hinter sich lassen und den Abend genießen könnten. So einfach ist das leider nicht. Deshalb habe ich im Folgenden 6 Tipps, wie Sie einen solchen Tag besser abschließen und am Abend entspannen können.
  1. Einen Müllplatz für negative Emotionen einrichten

    Suchen Sie sich einen Platz auf Ihrem Nachhauseweg. Das sollte einer sein, an dem Sie immer vorbeikommen. Das kann ein Baum, eine Straßenlaterne, ein Platz in der Garage oder was auch immer sein. Das ist in Zukunft Ihr „emotionaler Müllplatz“. Dort können Sie auch Ihrem angestauten Ärger und Frust Luft machen: Schimpfen und fluchen Sie, und wenn es nur leise ist, egal! Das kann ungemein befreiend sein und Stress abbauen. Wenn Sie nun an diesem Platz vorbeikommen, werfen Sie ganz bewusst in Gedanken den Tagesballast ab – all die negativen Gedanken und Emotionen, den Stress, den Ärger. Machen Sie sich das zum Ritual für einen schlechten Tag. Und wenn Ihre Gedanken dennoch nicht zur Ruhe kommen wollen, hier weitere Tipps: » Gedankenkarussell und Grübelei stoppen  – 12 Tipps
  2. Auspowern

    Finden Sie eine Möglichkeit, um sich richtig auszupowern. Das gelingt am besten mit Bewegung. Und wenn Sie Liegestütze machen, bis Sie nicht mehr können, oder vom Stand aus springen, so oft wie möglich – all das wird Sie wieder „runterbringen“ und Ihren Kopf frei machen.
  3. Fünf Minuten Stille

    Gönnen Sie sich danach mindestens fünf Minuten vollkommene Ruhe. Ziehen Sie sich an einen stillen Ort zurück, wo Sie ungestört sind – weder andere Personen noch ein Handyklingeln, Fernseher oder Radio. Fünf Minuten absolute Stille, und Ihre Gedanken kommen wieder zur Ruhe. Machen Sie es sich bequem und spüren Sie die wohlige Wärme und das angenehme Schweregefühl, das sich nach dem Auspowern im Körper ausbreitet. » Zum Weiterlesen: 4 Gründe, warum Stille wichtig ist & 5 Tipps für den Alltag
  4. Gönnen Sie sich etwas Gutes

    Tun Sie sich etwas Gutes. Gönnen Sie sich etwas Schönes, etwas, das Ihnen Freude bereitet und zur Behaglichkeit beiträgt. Das bringt Sie auf andere Gedanken und verdrängt die negativen. Wenn der Tag nicht Ihr Freund war, können Sie ihn auch zu einem guten Ende bringen, indem Sie einen Kuchen oder Brot backen: » Mit Backen einen schlechten Tag abschließen
  5. Zeit für ein Wohlfühl-Gespräch nehmen

    Ein angenehmes Gespräch zum Tagesausklang kann wesentlich dazu beitragen, Abstand von den weniger erfreulichen Ereignissen des Tages zu gewinnen und die Stimmung wieder zu heben. Suchen Sie deshalb das Gespräch mit einem geliebten Menschen – mit dem Partner bzw. der Partnerin, einer Freundin oder einem anderen Menschen, den Sie wertschätzen. Nehmen Sie sich hierzu bewusst Zeit und schalten Sie alle möglichen Ablenkungen aus (z. B. Fernseher, Computer, Handy). Genießen Sie das gemütliche Zusammensitzen, vielleicht bei einer Tasse Tee oder einem anderen Getränk, angenehmer Hintergrundmusik … Und es müssen keine tiefgreifenden Themen sein, auch Belangloses kann dazu beitragen, wieder runterzukommen. Oder Sie rufen jemanden an. Sie kennen sicher auch Menschen, denen es immer wieder gelingt, Sie aufzubauen, wenn es mal nicht so läuft. Wer fällt Ihnen jetzt spontan ein?
  6. Der positive Tagesrückblick

    Negative Erlebnisse haben in der Regel auch etwas Lehrreiches an sich, können sogar eine wertvolle Erfahrung sein, denn wie es so treffend heißt: „War der Tag nicht dein Freund, so war er dein Lehrer!“ Auch wenn der Tag unangenehm verlaufen ist, es gibt immer etwas Positives: kleine Freuden, das ein oder andere Erfolgserlebnis – etwas findet sich immer. Erst wenn wir einen gewissen emotionalen Abstand zu den Vorkommnissen des Tages haben, finden wir auch Begebenheiten, die gut waren. Oft sind es unscheinbare Erlebnisse, ein freundliches Lächeln, ein schöner Wolkenhimmel, was auch immer. Diesen positiven Tagesrückblick können Sie gleich mit dem vorgenannten Wohlfühl-Gespräch verbinden.

Buch-Tipp – wenn Kränkungen und Kritik häufig die Ursachen für „schlechte Tage“ sind: 3923614799

Nochmals zusammengefasst der Reihenfolge nach:

Negative Gedanken abwerfen, auspowern, fünf Minuten Stille, sich etwas Gutes gönnen, ein Wohlfühl-Gespräch führen und der positive Tagesrückblick. Damit sollten Sie auf alle Fälle auch schwierige Tage leichter hinter sich lassen. Zum Weiterlesen:
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