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Zeitmanagement für berufstätige Mütter: Ein Unterstützer-Netzwerk muss her!

Die Redaktion des Printmagazins Eltern family (Verlag Gruner + Jahr) hat mich um eine Stellungnahme zum Thema „Zeitmanagement für Mütter“ gebeten. Im Folgenden ein Auszug meiner genannten Tipps, die natürlich auch für Väter bzw. generell für Eltern gelten. pxb_zeitmanagement-eltern

Mit Zeitmanagement mehr Zeit für die Familie


Die Mehrfachbelastung (über)fordert Mütter

Müttern, insbesondere wenn sie berufstätig sind, obliegt eine große, organisatorische Herausforderung. Allein durch die Kinder ergeben sich tagtäglich zahlreiche Aufgaben und Verpflichtungen, die erst mal bewältigt werden müssen. Den Spagat zwischen Beruf, Erziehung und (häufig auch) Haushalt zu meistern, ist alles andere als einfach. Diese Mehrfachbelastung berufstätiger Mütter ist auch der Hauptgrund, warum diese Gruppe besonders Burnout-gefährdet ist. Um ein effektives Zeitmanagement zu ermöglichen, müssen zuerst die entsprechenden Rahmenbedingungen geschaffen werden. Oder anders formuliert:
Erst muss für eine allgemeine Entlastung der Mutter gesorgt werden, damit sie sich fokussiert um wichtige Aufgaben kümmern kann.
Denn wenn im Alltag durch die Mehrfachbelastung kaum Zeit für die Erledigung anstehender Aufgaben bleibt, kann die Mutter noch so gut im Zeitmanagement bzw. Organisieren sein – es wird vieles auf der Strecke bleiben, auch ihre eigene Erholung!

Ein Unterstützer-Netzwerk muss her

Je umfangreicher das Netzwerk, auf das eine Mutter zur Unterstützung zurückgreifen kann, desto leichter lassen sich die täglichen Herausforderungen meistern.
Deshalb sollten Mütter bzw. Eltern laufend danach trachten, ein solches Netzwerk auf- und auszubauen.
Dazu einige Tipps:

Eine kurze Auszeit nehmen

Mütter sollten jede sich bietende Gelegenheit zur Entspannung nutzen. Das kann zum Beispiel dann sein, wenn die Kinder fernsehen oder außer Haus mit Freunden spielen.
Denn es ist wichtig, dass sich Mütter bewusst auch mal Phasen der Ruhe gönnen und sich abschotten – ohne schlechtes Gewissen!
Um das zu ermöglichen, empfehle ich, in (mehr oder weniger) regelmäßigen Abständen eine kurze Auszeit zu nehmen und hierfür bewusst einen Termin zu reservieren. Das können mehrere Stunden oder ein ganzer Tag sein. Und genau für diese Auszeit ist wieder das Unterstützer-Netzwerk notwendig, das eine Rückzugsmöglichkeit zulässt.
Diese Auszeit kommt letztlich nicht nur der Mutter, sondern auch den Kindern und dem Partner zugute. Denn einem ausgeglichenen Menschen fällt auch der Umgang mit anderen sowie die Bewältigung von Herausforderungen wesentlich leichter als einem überforderten.
Weitere Impulse & Tipps zu diesem Thema auf Zeitblüten: 
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