Ziele erreichen: Wo ist meine Motivation hin?

Wo ist meine Motivation hin? Haben Sie sich diese Frage auf dem Weg zum Ziel auch schon mal gestellt?

Um ein Ziel zu erreichen, braucht es unter anderem eine große Portion Motivation. Nicht in jedem Ziel steckt so viel Begeisterung, dass man förmlich ins Ziel getragen wird.

Viele Menschen suchen die Veränderung, wollen eine neue Richtung einschlagen und setzen sich damit ein Ziel. Aber oft bleibt es beim Wollen. Dass auch einiges an Tun erforderlich ist, um die Ziele auch zu erreichen, steht wohl außer Frage. Nichtsdestotrotz fällt uns gerade dieses Tun manchmal schwer. Und der Grund hierfür ist in der Regel die fehlende Motivation.

Gut, so weit waren wir ja schon. Was kann man also tun bzw. wie kann man sich motivieren?

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass der Blick auf die resultierenden Nachteile bei Nichterreichung des Zieles sehr motivieren kann.

Mein persönliches Beispiel:

Eines meiner großen Ziele war die berufliche Selbstständigkeit. Dieses Ziel habe ich mittlerweile erreicht. Dennoch holperte ich auf dem Weg dorthin durch mehrere Motivationslöcher.

Hatte ich wieder mal ein Motivationstief, habe ich mir die Nachteile vorgestellt, die ich dann hätte, wenn ich weiterhin meinem damaligen ungeliebten Job nachgehen müsste: keine Freude an der Arbeit, Stress, kaum Anerkennung, wenig Zeit für die Familie und andere Dinge, die mir wichtig sind.

Diese Vorstellungen gaben mir dann stets einen Motivationsschub und in Gedanken sah ich dann mein erreichtes Zeil.

Fehlt Ihnen die Motivation?

Wenn auch Sie manchmal Schwierigkeiten haben, sich für Ihr(e) Ziel(e) zu motivieren, dann versuchen Sie doch mal Folgendes:

  • Nehmen Sie ein Blatt und einen Stift zur Hand.
  • Schreiben Sie oben groß Ihr Ziel auf.
  • Dann unterteilen Sie das Blatt in zwei Spalten.
  • In der linken Spalte notieren Sie die Nachteile, die Sie haben, wenn Sie das Ziel nicht erreichen. Versehen Sie alle Punkte mit einem Minuszeichen davor.
  • In der rechten Spalte werden die Vorteile mit einem Pluszeichen aufgelistet.
  • Dann betrachten Sie in Ruhe Ihre Auflistung. Sowohl die Vorteile als auch die Nachteile stellen Motivatoren dar.

Wenn Sie wieder mal in ein Motivationsloch stürzen, holen Sie Ihre Liste hervor und gehen Sie diese Punkt für Punkt durch. Sowohl die Nachteile als auch die Vorteile.

Wenn Sie beim Betrachten der Nachteile das Gefühl haben, dass diese eigentlich gar nicht so schlimm sind, haben Sie die „Schmerzgrenze“ noch nicht erreicht. Dann sollten Sie nochmals hinterfragen, ob das gesetzte Ziel auch wirklich das richtige für Sie ist.

Wie gelingt es Ihnen, sich für ein Ziel zu motivieren?

Zum Weiterlesen:

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