Sie haben Ziele, wollen etwas erreichen? Dann testen Sie mal, was Ihre Ziele wert sind.

Was sind Ihre Ziele wert?

Untersuchungen haben ergeben, dass sich erfolgreiche Menschen von weniger erfolgreichen vor allem dadurch unterscheiden, dass sich erstere konkrete Ziele setzen und darauf hinarbeiten, diese auch zu erreichen.

Ziele sind gute Entscheidungshilfen. Fast täglich kommt man in Situationen, wo man Entscheidungen treffen muss. Wenn man Ziele hat und somit weiß, was man erreichen will bzw. wo man hin will, fällt es einem leichter, sich für das eine oder andere zu entscheiden.

Aber Ziel ist nicht gleich Ziel. So gibt es persönliche Ziele, aber es gibt auch Ziele, die nicht die eigenen sind, sondern von anderen vorgegeben werden.

Was ist überhaupt ein Ziel?

Ich definiere ein Ziel folgendermaßen:

Ein Ziel ist die Entscheidung, ein konkretes Ergebnis oder eine konkrete Situation zu einem bestimmten Zeitpunkt zu erreichen.

Nun könnte ein Ziel so lauten:

Bis 31. Dezember dieses Jahres habe ich 5 kg abgenommen und wiege 72 kg.

Ich, Sie oder wer auch immer hat sich ein Ziel gesetzt und sich damit entschieden, bis Ende des Jahres das Ergebnis von 72 kg zu erreichen.

Die gesetzten Ziele sollte man aber immer etwas genauer unter die Lupe nehmen. Das funktioniert am besten, indem man für sich ein paar Fragen zum Ziel beantwortet. Vielleicht haben Sie sich ein oder sogar mehrere Ziele gesetzt. Wenn ja, nehmen Sie sich einfach ein Blatt Papier und einen Stift zur Hand und beantworten Sie folgende Fragen:

  1. Wie wichtig ist mir die Erreichung dieses Zieles (Bewerten Sie die Priorität auf einer Skala von 1 bis 10, wobei 10 für sehr wichtig steht)?
  2. Welchen Nutzen oder Gewinn habe ich durch die Zielerreichung?
  3. Ist das Ziel mein persönliches oder das einer anderen Person?
  4. Mit welchen Schwierigkeiten muss ich rechnen und ist der Nutzen bzw. der Gewinn durch die Zielerreichung diese Schwierigkeiten wert?
  5. Kollidiert mein Ziel mit anderen meiner Ziele oder mit jenen anderer Personen?
  6. Welche Folgen resultieren daraus, wenn ich dieses Ziel nicht erreiche?
  7. Welche Ressourcen (Zeit, Geld etc.) muss ich für die Zielerreichung investieren und stehen mir diese Ressourcen zur Verfügung?
  8. Was bzw. welche Situation müsste eintreten, damit mich das Ziel nicht mehr interessiert?

Diese Reflexionsfragen helfen, das Ziel aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und „bewerten“. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass

  • je klarer ein Ziel ist,
  • je mehr man das Ziel will,
  • je größer die Begeisterung für das Ziel,
  • je mehr man sein Talent und seine Stärken auf dem Weg zum Ziel nutzen kann,
  • je mehr man bereit ist,  für das Ziel zu „opfern“,

desto wahrscheinlicher ist es, dass man es auch erreicht. Und wenn man ein es erreicht hat, ist das schon ein sehr erhebendes Gefühl. Dazu fällt mir ein Sprichwort ein, dass ich einmal auf einem Kalender gelesen habe und sich in  mein Gedächtnis eingebrennt hat:

Glücklich ist ein Mensch, der sein Ziel erreicht und das nächste schon vor Augen hat.

Schmökern Sie in weiteren Beiträgen zum Thema „Zielerreichung“. Oder werfen Sie einen Blick auf das gesamte Themen-Menü.

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