Der ein oder andere hadert wohl mit seinem Schicksal. Aber oft stellt sich im Nachhinein her-aus, dass ein Unglück auch etwas Gutes nach sich ziehen kann. Natürlich fehlt einem im Mo-ment des Unglücks der Blick für eine sich darin verborgene Chance.

Rauchzeichen

Der ein oder andere hadert wohl mit seinem Schicksal. Aber oft stellt sich im Nachhinein heraus, dass ein Unglück auch etwas Gutes nach sich ziehen kann. Natürlich fehlt einem im Moment des Unglücks der Blick für eine sich darin verborgene Chance.

Dazu heute diese Geschichte:

Ein Fischer war mit seinem Boot auf dem Meer unterwegs, als er in einen heftigen Sturm geriet. Er kenterte und wurde mit wenigen Habseligkeiten auf eine Insel gespült. Auf dieser Insel fand er Früchte und Süßwasser, ging auf die Jagd und konnte so überleben. Er hat sich eine kleine Hütte gebaut, in der er alle Habseligkeiten verstaute, die an Land gespült wurden.

Täglich hielt er Ausschau nach einem Schiff, das ihm von der Insel endlich retten würde. Keine Rettung war in Sicht. Der Mann war am Verzweifeln.

Eines Tages kam er von der Jagd zurück und sah seine Hütte in Flammen stehen. Sie war von einem Blitz getroffen worden. Er konnte nichts mehr aus dem Feuer retten. Völlig verzweifelt und weinend ließ er sich in den Sand fallen.

Plötzlich hörte er Stimmen. Er drehte sich um und sah zwei Fischer, die auf ihn zu kamen. Er konnte es nicht glauben. Voller Freude lief er ihnen entgegen.

„Wieso wusstet ihr, dass ich hier bin. Wie konntet ihr mich in der Dämmerung finden?“

„Wir haben dein Rettungsfeuer in der Ferne gesehen“, antworteten die Fischer.

Autor unbekannt

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