Immer häufiger trifft man in den Medien auf den Begriff Outsourcing. Aber was genau kann man sich darunter vorstellen und dann weiter: Wer und wie kann man Outsourcing am besten nutzen?
Auf diese Fragen möchte ich heute etwas näher eingehen. Beginnen wir mit der ersten:
Darunter versteht man im Grunde das Auslagern von Arbeiten. Also man lässt für sich arbeiten bzw. Aufgaben erledigen. Im Folgenden gehe ich hauptsächlich auf Outsourcing im Zusammenhang mit Einzel- und Kleinunternehmer ein – nicht auf den (groß)industriellen Bereich, die ganze Abteilungen und Arbeitsprozesse in „günstigere“ Länder outsourcen.
Es ist nun mal so: Jedem stehen nur 24 Stunden täglich zur Verfügung. Wenn einem die Arbeit erdrückt und diesbezüglich kein Ende in Sicht ist, hat man im Grunde fünf Möglichkeiten, der Arbeitsbelastung Herr zu werden:
Mit den heutigen relativ kostengünstigen Technologien (Internet…) lassen sich Arbeiten viel einfacher auslagern, als das noch vor mehreren Jahren der Fall war. Damit lassen sich Arbeiten sogar länderübergreifend delegieren.
Wer Arbeiten outsourcen möchte (ob generell oder nur für ein bestimmtes Projekt), um damit seine Arbeitsbelastung zu reduzieren und dadurch vielleicht sogar ein Stück Lebensqualität zurückgewinnen möchte, sollte zuerst mal ein paar Vorüberlegungen anstellen.
Vor allem als Einzelunternehmer muss man sich mit Aufgaben rumschlagen, die viel wertvolle Zeit kosten, die aber jemand anderes mindestens genau so gut erledigen kann – und im Vergleich zum eigenen Stundenlohn – wesentlich günstiger.
Aber auch Spezialarbeiten bieten sich für Outsourcing an. Manchmal wird man mit Aufgaben konfrontiert, für die man vielleicht sogar die Qualifikation hätte, aber einem einfach die Übung und die Routine fehlt. Auch hier sollte man sich fragen, ob es nicht günstiger ist, wenn man diese Arbeiten von einem Spezialisten erledigen lässt – wieder unter Betrachtung des eigenen Stundenlohns:
Ein Spezialist erledigt die gleiche Arbeit in der Regel in einer weit aus kürzeren Zeit und dazu meist auch noch in einer besseren Qualität.
Wenn man die eigenen Aufgaben mal genauer unter die Lupe nimmt, entdeckt man sicher Arbeiten, die sich für Outsourcing förmlich aufdrängen.
Nehmen wir an, Sie haben Arbeiten zum Outsourcen entdeckt und sich auch dafür entschieden. Aber dann kommt der schwierige Teil.
Nun gilt es Partner zu finden, an die man Arbeiten abgeben kann, seien es Schreibarbeiten, Buchhaltungsaufgaben oder welche Aufgaben auch immer.
Und ein solcher Partner sollte
Um solche externe Partner zu finden, sollte man sich rechtzeitig umschauen, und nicht erst dann, wenn der Hut brennt. Einfach mal ein paar Angebote und Testarbeiten einholen, dann kristallisieren sich sehr schnell potenzielle Partner heraus.
Dann mal eine „kleinen“ Auftrag vergeben und sich so gemeinsam langsam herantasten. Denn jede Zusammenarbeit nimmt eine gewisse Einarbeitungsphase und damit Zeit- und Koordinationsaufwand in Anspruch.
Wer in „Stoßzeiten“ bereits auf verlässliche Partner zurückgreifen, also Aufgaben outsourcen kann, kommt nicht so schnell ins Schleudern.
Deshalb: Analysieren Sie genau, ob und welche Arbeiten sich zum Outsourcen lohnen. Schauen Sie sich rechtzeitig nach Outsourcing-Partner um. Bauen Sie ein Netzwerk auf. Damit schaffen Sie sich ein Auffangnetz für Zeiten, in denen die Arbeitsbelastung überhand nimmt.
Haben Sie Erfahrung mit Outsourcing?
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