Informationen effizient sammeln: Newsletter

In unserer heutigen Wissensgesellschaft sind Informationen der Schlüssel zum Erfolg. Insbesondere mit dem Internet können wir zahlreiche Möglichkeiten zur umfangreichen Informationsbeschaffung nutzen.

Informationen, die man früher nur mit großem Aufwand und viel Zeit sowie häufig auch daraus resultierenden Kosten beschaffen konnte, stehen uns heute innerhalb kürzester Zeit mit wenigen Klicks zur Verfügung.

Aber kein Vorteil ohne Nachteil. Mit dem Internet hat auch die Informationsüberflutung zugenommen. Wenn man in diesen Fluten nicht untergehen und dennoch neue Wege zur gezielten und effizienten Informationsbeschaffung nutzen möchte, ist man auf das Selektieren angewiesen.

Natürlich sind nicht alle Informationen für uns von Bedeutung – auch in Sachen Informationsaneignung müssen Prioritäten gesetzt bzw. Mittel und Wege gefunden werden, um nur relevante Informationen „durchzulassen“.

Und solche Möglichkeiten stelle ich Ihnen heute und in weiterer Folge vor. Die vorgestellten Möglichkeiten werden vielen von Ihnen schon bekannt sein, für den ein oder anderen sollte es doch etwas Neues zu entdecken geben.

Beginnen wir mit dem Newsletter als Möglichkeit, sich gezielt zu informieren.

Warum Newsletter?

Newsletter sind Informationen, die in regelmäßigen Abständen per E-Mail an einen bestimmten Empfängerkreis gesendet werden. Sie können gezielte Informationen zu einem Themengebiet, einer Organisation, einem Dienstleister und vielen anderen Bereichen enthalten.

Hat man ein interessantes Newsletter-Angebot gefunden, meldet man sich bei dem Service an, indem man seine E-Mail-Adresse hinterlegt, an die der Newsletter gesendet werden soll.

Die Vorteile von Newslettern liegen auf der Hand:

Sie bündeln Informationen und bieten häufig durch Verlinkungen den Weg zu weiteren Informationsquellen, die optional genutzt werden können. Und man kann den Newsletter lesen, wenn man Zeit dafür findet.

Ich lasse beispielsweise meine abonnierten Newsletter automatisch in einen E-Mail-Ordner mit dem Namen „Newsletter“ verschieben. Wenn ich dann mal Zeit und Muße habe, gehe ich diese gesammelten Nachrichten durch.

Solange der Empfang von Newslettern selbst veranlasst und gewollt ist, gibt es keine großen Nachteile bei dieser Art der Informationsbeschaffung. Und wenn das eigene Interesse oder der Informationsgehalt des Newsletters nachlässt, kann man ihn einfach abbestellen. Hierfür gibt es üblicherweise einen Abmeldelink in der E-Mail. Ein Klick darauf und man wird automatisch aus dem Verteiler gelöscht.

So finden Sie für sich relevante Newsletter

Um den für sich passenden Newsletter zu finden, stehen Ihnen vier Möglichkeiten zur Verfügung:

1. Auf Newsletter-Hinweis achten

Werfen Sie einen genaueren Blick auf das Serviceangebot von Webseiten, die Sie regelmäßig besuchen. Auf vielen dieser Seiten werden Sie auch einen Newsletter-Hinweis entdecken.

Auf meiner Website finden Sie beispielsweise den entsprechenden Link in der linken Navigationsleiste:

newsletter
2. Suchmaschine nutzen

Nehmen wir an, Sie sind eine leidenschaftliche Köchin oder ein begeisterter Koch und immer auf der Suche nach interessanten Rezepten. Ein Newsletter, der Sie regelmäßig mit neuen Rezepten versorgt, wäre äußerst praktisch.

Geben Sie in der Suchleiste von Google (oder einer anderen Suchmaschine) folgende Suchwörter ein:

gratis newsletter

Und schon erhalten Sie Seiten aufgelistet, bei denen Sie Newsletter mit Rezepte abonnieren können.

3. Newsletter-Verzeichnisse

Dann gibt es noch Verzeichnisse, in denen Sie Newsletter sortiert nach Themengruppen finden. In der Regel finden Sie dort auch weitere Informationen wie Versandtermin und -intervall.

Hier einige Verzeichnisse:

4. Bekannte fragen

Fragen Sie auch Bekannte, die sich für das gleiche Thema interessieren. Es sind mit Sicherheit einige darunter, die auch Newsletter lesen. Damit abonnieren Sie nicht „die Katze im Sack“.

Das sollten Sie beachten

Verwenden Sie nicht Ihre geschäftliche E-Mail-Adresse, um einen Newsletter zu abonnieren.

Wenn geschäftliche E-Mails und Newsletter im gleichen Posteingang landen, kann man leicht den Überblick über wichtige Nachrichten verlieren. Auch birgt jede eingehende E-Mail Ablenkungspotenzial und das ist für die Arbeit nicht wirklich vorteilhaft.

Melden Sie sich ruhig für mehrere Newsletter an, die Ihnen interessant erscheinen. Hält einer nicht, was er verspricht, sofort wieder abmelden.

Eigenes E-Mail-Konto für Newsletter einrichten

Nun können Sie sich ein eigenes (Web-)E-Mail-Konto einrichten, das Sie nur für den Empfang von Newslettern nutzen. Es gibt verschiedene Anbieter, bei denen Sie ein Web-E-Mail-Konto einrichten können. Um nur einige zu nennen:

Diese Anbietern ermöglichen auch noch die Weiterleitung der eingehenden Mails auf ein anderes Konto (z. B. auf Ihr privates E-Mail-Konto) bzw. auf Ihr Handy.

Alias-Adresse

Die meisten Provider bieten die Möglichkeit, eine sogenannte Alias-Mail-Adresse anzulegen. Das ist nichts anderes als eine weitere Adresse zu Ihrer Haupt-Mail-Adresse.

Als Beispiel:

Meine Haupt-E-Mail-Adresse ist burkhard.heidenberger @ zeitblueten.com.

Nun kann ich mir eine Alias-Adresse für den Empfang meiner abonnierten Newsletter anlegen: newsletter @ zeitblueten.com.

Wenn ich irgendwann mal keine Newsletter lesen möchte, kann ich jeden einzelnen abbestellen oder ich lösche einfach die Alias-Adresse. Die Haupt-E-Mail-Adresse bleibt bestehen.

Es gibt zwar auch die Möglichkeit, eine sogenannte Wegwerfadresse einzurichten. Wie das geht, habe ich hier beschrieben:

Diese Möglichkeit wird aber in der Regel für temporäre Registrierungen bzw. die einmalige Zusendung von Informationen genutzt.

In Ordnern sammeln

Einen Newsletter will man vielleicht nicht sofort nach Erhalt lesen. Deshalb legen Sie sich am besten einen eigenen E-Mail-Ordner an. Die meisten E-Mail-Programme bieten die Möglichkeit von Filtern bzw. Regeln.

Das heißt, Sie können beispielsweise E-Mails von einem bestimmten Absender automatisch in einen beliebigen Ordner verschieben. So können Sie alle abonnierten Newsletter in einem E-Mail-Ordner mit Namen „Newsletter“ sammeln. Wenn Sie dann mal ein Zeitfenster finden, können Sie sich in Ruhe den eingegangenen Nachrichten widmen.

Gut, das zum Newsletter als Möglichkeit der Informationsbeschaffung. Nächste Woche stelle ich Ihnen eine weitere vor.

Zum Weiterlesen:

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