Motivationstipps, damit der Motivationsmotor nicht zum Erliegen kommt

Begeisterung ist der Treibstoff für den Motivationsmotor. Fehlt die Begeisterung für eine Sache, ein Ziel oder ein Vorhaben, ist es mit der Motivation auch nicht weit her. Und mangelt es erst an Motivation, so ist jedes Ziel – wenn überhaupt – nur mit Mühe zu erreichen.

Auch die persönliche Schmerzgrenze spielt eine Rolle

Aber nicht nur Begeisterung sorgt für Motivation. Auch das Annähern an die persönliche „Schmerzgrenze“ ist motivationsfördernd.

Nehmen wir an, Sie wollen Ihre Ablage im Büro neu strukturieren und organisieren.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die Motivation hierfür umso größer ist, je näher man an die persönliche Schmerzgrenze gekommen ist.

Ein Beispiel:

Diese Schmerzgrenze ist für mich dann erreicht, wenn ich täglich durch Suchen von Unterlagen ungemein viel wertvolle Zeit verliere. Dieser Zeitverlust kostet mich Nerven und frustriert, bis ich schließlich den Punkt erreiche, an dem ich so nicht mehr weiterarbeiten will bzw. kann. Die Motivation, mir eine effiziente Ablage einzurichten und mich besser zu organisieren, wird entsprechend groß sein.

Soviel zum Zusammenhang mit der persönlichen Schmerzgrenze.

Aber nicht immer ist ausreichend Motivation vorhanden. Es kann schon vorkommen, dass der Motivationsmotor stottert und damit der Wunsch nach Änderungen nachlässt. Damit das nicht so schnell bzw. überhaupt passiert, habe ich einige praxisbewährte Tipps für Sie:

Weitererzählen

Lassen Sie andere Personen von Ihrem Vorhaben oder Ihrem Ziel wissen. Erzählen Sie Freunden, Kollegen oder der Familie davon. Menschen, die Sie unterstützen und motivieren. Durch dieses „Teilhabenlassen“ entsteht ein positiver sanfter Druck, der motiviert. Man will es den anderen schließlich zeigen, dass man das Angekündigte auch schafft.

Verbündete suchen

Suchen Sie sich für Ihr Vorhaben Personen, die das gleiche Ziel verfolgen. Denn so eine „Zielgemeinschaft“ hat mehrere Vorteile:

  • auftretenden Probleme und Schwierigkeiten auf dem Weg in Richtung Ziel werden gemeinsam überwunden
  • gegenseitige konstruktive Kritik, Vorschläge und Diskussionen können eine große Hilfe sein
  • man „pusht“ und motiviert sich gegenseitig in Richtung Erfolg

Erfolge festhalten

Es motiviert ungemein, Fortschritte zu protokollieren. Machen Sie sich – am besten vor dem Zubettgehen – Notizen zu Ihren Erfolgen. Und seien sie am Anfang noch so klein. Dieses Bewusstmachen der Erfolge und Fortschritte motiviert sehr.

Belohnungen

Belohnen Sie sich! Kleine Fortschritte, kleine Belohnungen. Große Fortschritte, große Belohnungen. Erstellen Sie eine Belohnungsliste. Notieren Sie alles, was Sie sich gönnen, was Sie genießen werden, wenn Sie ein Teilziel bzw. einen Fortschritt erreicht haben.

Positives Denken

Denken Sie positiv! Auch wenn diese Phrase schon etwas abgedroschen klingen mag. Aber ohne positives Denken ist keine Motivation möglich.

Unsere innere Stimme ist ein richtiges Plappermaul. Sie versorgt uns häufig mit destruktiven Gedanken und untergräbt damit die Motivation. Wenn Ihnen solche Gedanken in den Sinn kommen, halten Sie bewusst inne und fordern Sie das Plappermaul auf: „Halt die Klappe!“

Dieses bewusste Innehalten macht eine „Gedankenumkehr“ – also von dekonstruktiv in konstruktiv, von negativ in positiv – möglich.

Visualisieren

Das Visualisieren war mir stets eine große Hilfe. Zuerst habe ich mir bewusst gemacht, wie meine Situation weiter verläuft, wenn ich nichts ändere. Diese Vorstellung allein war oft schon Motivation genug, um an meinem Ziel dranzubleiben. Dann habe ich mir täglich in Gedanken vorgestellt, wie ich mein Ziel schon erreicht habe.

Und genau das sollten Sie auch versuchen! Stellen sich also bildhaft vor, wie Sie bereits jetzt Ihr Ziel erreicht haben.

Dieses Visualisieren ist auch eine erfolgserprobte Zielerreichungstechnik:

Der amerikanische Managementberater Al Secunda hat die Lebensgeschichten und Arbeitsgewohnheiten erfolgreicher Frauen und Männer untersucht und ist dabei auf einen gemeinsamen Nenner gestoßen:

Diese Menschen befassen sich – bewusst oder unbewusst – jeden Morgen vor dem Aufstehen in Gedanken mit ihren Zielen. Deshalb empfiehlt Secunda, sich jeden Morgen ca. 15 Sekunden lang vorzustellen, wie Sie Ihr Ziel bereits erreicht haben.

Er vergleicht diese 15-Sekunden-Technik mit dem Anschieben eines Autos, dessen Batterien leer sind. Nach etwa 15 Sekunden sehr anstrengender Arbeit ist die Trägheit des schweren Wagens überwunden, das Schieben wird einfacher, und nach kurzer Zeit kann der Fahrer die Kupplung kommen lassen. Der Anfangsschwung genügt, um den Motor in Gang zu setzen.

Ähnlich ist es mit der menschlichen Trägheit: Wenn Sie sich Ihrem Ziel täglich etwa 15 Sekunden mit voller Energie widmen, wird es Ihnen wesentlich leichterfallen, dieses zu erreichen.

Zum Weiterlesen:

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