Kennen Sie Mindmapping? Wenn nicht, dann möchte ich Ihnen kurz einen Überblick verschaffen, welche tolle Möglichkeiten Sie damit haben.
Eine Mindmap ist ein hervorragendes „Planungsinstrument“. Vor mehreren Jahren habe ich einen Mindmapping-Kurs besucht. Danach war ich vollauf begeistert und bin bis heute nicht mehr davon losgekommen.
Aber jetzt der Reihe nach. Zuerst zur wichtigsten Frage:
Mindmapping ist eine von Tony Buzan entwickelte grafische Methode, um den Zusammenhang verschiedener Begriffe/Prozesse/Abläufe darzustellen.
Damit Sie sich ein Bild machen können, finden Sie hier eine kleine Galerie:
Mindmap-Galerie. Klicken Sie einfach auf das jeweilige Bild, um es zu vergrößern.
Gehen wir gleich in die Praxis. Nehmen wir an, Sie müssen eine Rede halten. Ihre Rede können Sie mit Mindmapping planen.
Machen wir das Ganze gemeinsam Schritt für Schritt:
Sie können sich so eine Mindmap wie einen Baum von oben betrachtet vorstellen. In der Mitte sehen Sie den Stamm, von dem aus die starken Hauptäste abzweigen. Aus den Hauptästen wachsen Nebenäste, von diesen wiederum weitere Zweige.
Ich verwende für die Hauptäste eine eigene Farbe. Dann eine weitere Farbe für die von den Hauptästen abzweigenden Nebenästen etc. Auch Bilder zu den einzelnen Begriffen peppen die Mindmap auf. Je bunter und kreativer Sie darangehen, desto einprägsamer und mehr Spaß macht das Mindmapping.
Vielleicht mag Ihnen diese Methode anfangs ungewohnt erscheinen. Mir erging es ja nicht anders. Aber die Vorteile werden Sie überzeugen, wenn Sie Ihre erste Mindmap betrachten. Und diese Vorteile sind:
Mindmaps können für verschiedene Zwecke genutzt werden. Hier ein paar Einsatzgebiete, mit denen ich gute Erfahrungen gemacht habe:
Nun gibt es auf dem Markt zahlreiche Anbieter von Mindmapping-Software. Teils wirklich tolle Programme, mit denen man schnell eine Mindmap erstellen kann. Ich habe auch längere Zeit mit einer solchen gearbeitet.
Ein empfehlenswertes Programm ist iMandMap, das auch in der kostenlosen Version einen beachtlichen Funktionsumfang bietet.
Das Ganze funktioniert einfach: Auf eine Vorlage zurückgreifen. Mit ein paar Klicks lassen sich Äste anhängen und verzweigen, aus einer umfangreichen Bibliothek kann man Symbole hervorholen und auf den Ästen platzieren.
Aber ich bin von der Verwendung einer Software wieder abgekommen und mache Mindmaps wieder „händisch“. Der für mich wesentliche Vorteil von Mindmapping ist die Förderung des kreativen Prozesses. Also während ich schreibe, zeichne oder male kommen die Ideen.
Dieser Kreativitätsprozess war beim Arbeiten mit der Software eingeschränkt. Auch die von mir so geschätzte Übersichtlichkeit, vor allem bei komplexen Themen, war mit der Software nicht gegeben. Auch deshalb, weil das Bildschirmformat bzw. die DIN-A4-Ausdrucke hierfür nicht geeignet sind. Es gibt zwar die Möglichkeit, eine Mindmap auf mehreren DIN-A4-Ausdrucken aufzuteilen, das ist dann aber schon etwas mühsam mit dem Zusammenstoppeln.
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