Zeitblüten: Mein Antistress-Ritual

Von Lesern eingesendete Zeitblüten:

Mein Antistress-Ritual

Meine Kinder haben das Fingerhäkeln in der Schule gelernt. Beide kamen ganz stolz nach Hause und haben jedem, der ihnen „in die Quere kam“, ein Armband gehäkelt.

Meine zwei Armbänder trage ich immer unter meinem Hemd. Wenn es dann mal wieder stressig wird oder ich an einem besonders guten Tag das Gefühl habe, abzuheben, dann schaue ich auf die Bänder.

Dieses Ritual erinnert mich daran, wie wichtig die kleinen Dinge im Leben sind, wenn sie einem nur wichtig genug sind.

Jörg

Die Zeit steht still

Nach einem anstrengenden Arbeitstag mit einer Reihe von Meetings und Workshops finde ich meine persönliche Zeitblüte beim Flug mit meinem ferngelenkten Modellhubschrauber.

Diese Flüge erfordern meine volle Konzentration. Ich habe dabei den Eindruck, dass die Zeit still steht.

Beim Fliegen nehme ich die Natur und ihre Elemente noch deutlicher wahr als sonst. Vor allem Wind und Licht spielen eine besondere Rolle und wirken auf mich ein. Trotz der Fokussierung auf das Fluggerät erlebe ich in diesen Momenten eine rasche und nachhaltige Entspannung.

Das hohe Entspannungslevel bleibt für eine gewisse Zeit auch nach den Flügen bestehen und ich nehme es in den Alltag mit. In anstrengenden Momenten kann ich durch Gedanken an das Fliegen kleine Erholungspausen für mich selbst schaffen.

Solche Gedanken lassen die Vorfreude für den nächsten realen Flug wachsen – und die Stimmung steigt.

Roland

Kommentare

Diesen Artikel kommentieren

Bitte die Kommentarregeln berücksichtigen. Danke!