Wissen Sie, zu welchem Lerntyp Sie gehören? Um diese Frage zu beantworten, müssen wir zuerst wissen, welche Lerntypen es überhaupt gibt.
Es ist ja so: Wir nehmen Informationen über unsere Sinne auf, wir lernen also über unsere Sinne. Nun sind diese bei jedem unterschiedlich ausgeprägt. Während der eine sich Dinge und Informationen besser merken kann, die er sieht, tut sich ein anderer leichter beim Merken von gehörten – also gesprochenen – Informationen.
So unterscheidet man zwischen vier Grund-Lerntypen:
Ok, nun etwas ausführlicher zu den einzelnen Lerntypen.
Dieser Lerntyp lernt am besten, wenn er die Informationen selber liest. Er kann sich also Gelesenes sehr gut merken. Typisch für ihn: Beim Lesen der Tageszeitung bleibt mehr in seinem Gedächtnis hängen, als wenn er die Nachrichten im Radio hört.
Optimale Informationsbeschaffung für den visuellen Lerntyp sind Bücher.
Menschen, die zu dieser „Spezies“ gehören, lernen effektiver, wenn sie die Informationen hören – also das gesprochene Wort.
Optimale Informationsbeschaffung für den auditiven Lerntyp sind Vorträge, Kurse oder auch Bücher, die sie selber laut vorlesen.
Dieser Lerntyp kann sich Informationen gut einprägen, wenn er dabei aktiv ist, in Bewegung ist. Ideal für ihn ist „learning by doing".
Optimale Informationsaufnahme: Gehören Sie zu diesem Lerntyp, bewegen Sie sich beim Lernen. Gehen Sie beispielsweise auf und ab, „spielen“ Sie mit einem Stift in Ihrer Hand, machen Sie „Experimente“ im Zusammenhang mit dem Lernstoff.
Wie die Bezeichnung schon vermuten lässt, spielt die Kommunikation bei ihm eine große Rolle – also der Austausch mit anderen, der Dialog. Am meisten kann er sich bei einem Fragen-Antworten-Gespräch einprägen.
Optimale Informationsbeschaffung: Lerngemeinschaften.
Nun gibt es die einzelnen Lerntypen in der Regel nicht in reiner Form, sondern bei den meisten von uns in einer in einer Mischform.
Im Internet finden sich zahlreiche Tests, mit denen man feststellen kann, zu welchem Lerntyp man gehört. Hier habe ich für Sie zwei ausgewählt:
Ein Lerntypentest ist aber immer nur eine Orientierung. Individuelle Neigungen und Präferenzen können damit nicht berücksichtigt werden.
Aber ein solcher Test ist eine gute Anregung, um das eigene Lernverhalten zu hinterfragen und zu überdenken und dann vielleicht mal andere Lernmethoden auszuprobieren.
Unabhängig vom Ergebnis dieser Tests, versuchen Sie möglichst viele Sinne beim Lernen mit einzubeziehen. Je mehr Sinneskanäle wir beim Lernen nutzen, desto größer der Erinnerungseffekt:
Viel Spaß beim Lernen!
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