Karriere: 10 Tipps, damit es mit der Beförderung nicht klappt

Um innerhalb eines Unternehmens auf der Karriereleiter weiter nach oben zu klettern, ist die ein oder andere Beförderung erforderlich. Der Erfolg im Beruf ist von mehreren Faktoren abhängig. Fachliche Kompetenz allein reicht noch lange nicht aus.

Oft hört man auch, dass jemand nur durch „Vitamin B“ eine erfolgreiche Karriere hingelegt hat. Bei solchen Aussagen steckt aber häufig auch Neid dahinter. Denn nur gute Beziehungen reichen in der Regel nicht aus, um im Beruf wirklich erfolgreich zu sein.

Wenn ich die Möglichkeit hätte, eine bestimmte Person für eine Führungsposition vorzuschlagen, dann würde ich mit Sicherheit nur jemanden empfehlen, den ich diese Position auch zutraue.

Würde ich hingegen einen Freund für die Beförderung vorschlagen, welcher der Position/Aufgabe nicht gewachsen ist, dann wirft das weder auf ihn noch auf mich ein gutes Licht.

Also das mit dem „Beziehungen spielen lassen“ muss man etwas relativieren.

Wenn auch Sie Karriere machen wollen und auf eine Beförderung warten, dann sollten Sie folgende 10 Tipps nicht beachten.

Wenn Sie hingegen keinesfalls eine Beförderung wünschen, dann sind diese Tipps genau richtig für Sie. Gehen wir einfach mal davon aus, Sie haben die fachliche Kompetenz und auch die Qualifikationen für eine Führungsposition. Ihr Chef hat schon mal etwas von einer Beförderung anklingen lassen. Dann wird es höchste Eisenbahn zu handeln:

  1. Gehen Sie möglichst pünktlich nach Hause. Lassen Sie Arbeit Arbeit sein. Nichts ist so wichtig, dass es nicht auch am nächsten Tag erledigt werden kann.
  2. Geben Sie acht, dass Sie nicht durch besondere Leistungen auffallen.
  3. Achten Sie möglichst darauf, dass Sie keine Sympathien im Unternehmen gewinnen. Am besten spielen Sie den Miesepeter. Freundlichkeiten und Hilfsbereitschaft sind – wenn überhaupt – nur etwas für Zuhause.
  4. Ihre – dem Unternehmen nützlichen – Stärken bitte nicht ausbauen. Und wenn Sie sich schon weiterbilden, dann so, dass es niemand erfährt – und schon gar nicht Ihr Vorgesetzter.
  5. Seien Sie sparsam mit Informationen, die Ihr Vorgesetzter benötigt oder die ihm nützlich sein könnten. Hier gilt: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.
  6. Achten Sie darauf, dass Sie immer wieder mal negativ auffallen – nicht nur Ihrem Vorgesetzten, sondern auch Ihren Kollegen.
  7. Weichen Sie jeder Verantwortung aus. Wenn man versucht, Ihnen Verantwortung zu übergeben, zeigen Sie bitte deutlich, dass Sie daran nicht interessiert sind. Also vermitteln Sie nie den Eindruck, dass Sie Verantwortung übernehmen möchten.
  8. Sollten Sie mal einen Fehler machen, keinesfalls dazu stehen. Wenn irgendwie möglich, diesen vertuschen, wenn das nicht möglich ist, den Fehler jemandem unterschieben.
  9. Lassen Sie sich nicht helfen. Helfen lassen zeugt von persönlicher Schwäche. Und wenn Ihnen Ihr Vorgesetzter einen Rat geben will, sagen Sie ihm, dass Sie das schon gewusst haben – auch wenn dem nicht so ist.
  10. Beweisen Sie immer wieder aufs Neue, dass man sich auf Sie nicht verlassen kann. Verlässlichkeit fördert nur den Stress und führt zur persönlichen Einschränkung.

Befolgen Sie diese 10 Tipps, dann können Sie sicher sein, dass es mit der Beförderung nicht klappt.

Zum Weiterlesen:

Weiterführende Literatur:

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