Mein innerer Schweinehund und ich – wir mögen uns nicht mehr so gern

Ich kenne es ja von mir selbst. Nach einem hektischen, stressigen Arbeitstag bin ich froh, wenn ich nach Hause komme. Da habe ich überhaupt keine Lust mehr, noch Sport zu treiben oder mich anderweitig bewusst zu entspannen. Ausgleich hin oder her. Obwohl ich es eigentlich besser wüsste und obwohl ich nach einem Lauf in Schönbrunn jedes Mal das entspannte Gefühl genieße. Der Kopf ist auch wieder frei.

Was es genau mit dem inneren Schweinehund auf sich hat und eine Anleitung, wie Sie ihn besiegen können, habe ich auch hier geschrieben:

Nun aber zu den heutigen Tipps:

Störrischer innerer Schweinehund

Der innere Schweinehund lässt sich schwer überzeugen, dass ein Ausgleich zu der Arbeit so wichtig ist. Da kann ich noch so viel Überzeugungsarbeit leisten. Aber mit ein paar Tricks gelingt es mir immer öfter, ihn zu überlisten.

Alles in den Kofferraum

Einmal zu Hause angekommen und die Schuhe ausgezogen, hat mein innerer Schweinehund schon gewonnen. Deshalb habe ich im Kofferraum eine Tasche mit frischen Sportsachen und Schwimmkleidung deponiert. Wofür ich mich auch entscheide – Schwimmen oder Laufen –, es fällt mir leichter, wenn ich nicht erst nach Hause muss und die Kleider herrichten muss. Und außerdem spare ich damit Zeit.

Die Kinokarten im Voraus

Auch bei einem guten Film im Kino kann ich herrlich abschalten. Die Kinokarten ganz bewusst früher zu reservieren – also nicht erst direkt bei der Kasse zu besorgen –, ärgert meinen Schweinehund.

Abmachung

Einmal etwas ausgemacht, fällt es schwer, wieder abzusagen: Wieder ein stressiger Arbeitstag. In der Mittagspause rufe ich ein paar Freunde an und vereinbare ganz bewusst etwas für den Abend. Eine angenehme Verpflichtung und ein guter Ausgleich zu einem hektischen Arbeitstag.

Und so sind mein Schweinehund und ich nicht mehr so gute Freunde, wie wir das früher mal waren.

Zum Weiterlesen:

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