Eine faszinierende kleine Geschichte. Oft kommt es doch vor, dass wir Dinge bereuen, die wir nicht getan haben. Und dann ist es meist zu spät.

Wenn ich mein Leben noch einmal zu leben hätte

Heute meine Lieblingsgeschichte aus dem Buch „Hühnersüppchen für die Seele. Geschichten, die das Herz erwärmen“(Amazon). Sie passt auch ganz gut in die Rubrik „Lebensgenuss und -vereinfachung“.

Diese Geschichte stammt von der damals 85jährigen Nadine Stair. Oft kommt es doch vor, dass wir Dinge bereuen, die wir nicht getan haben. Und dann ist es meist zu spät. Solche Gedanken hat sich Stair in Bezug auf ihr Leben gemacht. Und so schrieb sie:

"Könnte ich mein Leben nochmals leben, dann würde ich das nächste Mal riskieren, mehr Fehler zu machen. Ich würde mich entspannen, lockerer und humorvoller sein als dieses Mal. Ich kenne nur sehr wenige Dinge, die ich ernst nehmen würde.

Ich würde mehr verreisen. Und ein bisschen verrückter sein. Ich würde mehr Berge erklimmen, mehr Flüsse durchschwimmen und mir mehr Sonnenuntergänge anschauen. Ich würde mehr spazieren gehen und mir alles besser anschauen. Ich würde öfter ein Eis essen und weniger Bohnen.

Ich hätte mehr echte Schwierigkeiten als eingebildete. Müsste ich es noch einmal machen, ich würde einfach versuchen, immer nur einen Augenblick nach dem anderen zu leben, anstatt jeden schon viele Jahre im Voraus.

Könnte ich noch einmal von vorne anfangen, würde ich viel herumkommen, viele Dinge tun und mit sehr wenig Gepäck reisen, würde ich im Frühjahr früher und im Herbst länger barfuß gehen. Und ich würde öfter die Schule schwänzen.

Ich würde mir nicht so hohe Stellungen erarbeiten, es sei denn ich käme zufällig daran. Auf dem Rummelplatz würde ich viel mehr Fahrten machen, und ich würde mehr Gänseblümchen pflücken."

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