Lesen Sie hier die aufschluss- und hilfreichen Antworten von einem Burnout-Betroffenen und wie er den Burnout überwunden hat.

Interview mit Sascha N. Dengel: Hilfe bei Burnout?

In unserer Leistungsgesellschaft leiden immer mehr Menschen an Burnout. Leistungs- und Zeitdruck, Überforderung, Stress – all das über einen längeren Zeitraum führt in vielen Fällen zu Burnout.

Dazu habe ich einen Betroffenen befragt. Sascha Dengel hat drei Burnouts hinter sich und hat seine Erfahrungen in einem Buch niedergeschrieben. Er leitet auch eine Burnout-Selbsthilfegruppe. Lesen Sie hier seine aufschluss- und hilfreichen Antworten:


Zur Person:

sascha dengel Sascha Dengel war selbst Burnout-Betroffener und ist Autor der Bücher Burnout-Syndrom – Krise oder Chance? und Vital und gesund durch den Alltag! 

Herr Dengel, worin besteht der Unterschied zwischen Stress und Burnout – also was genau ist ein Burnout?

Burnout ist ein vegetatives Überlastungssyndrom. Anhaltender Stress kann irgendwann zu Burnout führen.

Wobei der Ausdruck Stress zu allgemein ist. Die Stressfaktoren, die schließlich zu Burnout führen, nennt man Stressoren. Diese unterscheidet man wieder in externe und interne Stressoren.

Ganz einig sind sich die Experten aber nicht, wie man Burnout definieren soll. Für manche ist es ein Prozess, der sich über die Jahre hinweg entwickelt. Für andere, und dazu zähle ich mich persönlich auch, ist Burnout ein vegetativer Zustand.

Warum sind heute viel mehr Menschen Burnout gefährdet, als das beispielsweise noch vor etwa zwanzig Jahren?

Ich denke, einige Gründe spielen da eine große Rolle. Unsere Gesellschaft hat sich verändert. Wir bewegen uns heute weniger, wodurch z. B. unser Gehirn schlechter durchblutet wird. Wir ernähren uns schlechter. Wir sind einer steigenden Reizüberflutung durch neue Technologien (Fernseher, Internet, Handys und Spielekonsolen) ausgesetzt.

Wir leben in einer beschleunigten Gesellschaft, niemand hat mehr Zeit. Die Arbeitsbedingungen haben sich verschlechtert, die Märkte sind global. Es gibt weniger Sicherheit bei den Jobs, was die Menschen wiederum belastet. Das alles kann bei Menschen zu psychosomatischen Erkrankungen führen, wie z. B. Burnout.

Worin sehen Sie die häufigsten Ursachen für das Burnout-Syndrom?

Zunächst will ich erwähnen, dass ein Burnout immer multifaktoriell ist. Das heißt, in den meisten Fällen führt mehr als eine Ursache (Stressor) zum Burnout-Syndrom. Oft sind es Stressoren, die mit der Arbeit zusammenhängen (Workaholic, Mobbing, zu hohe Verantwortung etc.). Aber auch Probleme im sozialen Umfeld (Familie, Partnerschaft) tragen oft dazu bei. Eine ungesunde Lebensweise begleitet meistens die Entwicklung von Burnout.

Gibt es Menschen und Berufsgruppen, die besonders gefährdet sind?

Generell kann Burnout JEDEN treffen. Es gibt aber Berufsgruppen, die statistisch öfter betroffen sind. Dazu zählen z. B. Lehrer, Banker, Selbstständige und Pflegeberufe.

Unter permanentem Stress stehen heute ja viele Personen. Aber wie erkenne ich, dass ich an Burnout leide? Welche sind die ersten Anzeichen für einen drohenden Burnout?

Das ist schwierig. Anzeichen können z. B. sein: Nervosität, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Schwindel, Kreislaufprobleme, Konzentrationsschwierigkeiten, „dicht am Wasser gebaut sein“ u. v. m.

Diese Anzeichen könnten aber genauso organische Ursachen haben. Eine internistische Abklärung durch den Hausarzt ist unerlässlich. Findet der allerdings keine organische Ursache und ist ein Überlastungsprofil vorhanden, liegt die Diagnose Burnout nahe.

Welche Folgen kann ein Burnout im Extremfall für die betroffene Person haben?

Nachhaltige organische Schäden oder Krankheiten wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Tinnitus, Magengeschwüre, Gallensteine, Depression.

Nicht zu vergessen ist natürlich auch die soziale Isolation und Vereinsamung des Burnout-Betroffenen. Die Akzeptanz der Erkrankung Burnout ist leider nicht sehr groß. Die Betroffenen fühlen sich häufig allein gelassen.

Kann ein Burnout von einem Arzt auch als solcher eindeutig diagnostiziert werden?

Ich glaube, nicht zu 100 %. Ich kenne einen Fall, wo die Diagnose Burnout zwei Jahre stand, bis man dann feststellte, dass die betroffene Person eine verschleppte Borreliose hatte.

Ob die Diagnose Burnout richtig oder falsch ist, zeigt sich meistens während der Behandlung. Schlägt diese nicht an, kann es an der Behandlung oder an der Diagnose liegen.

Nun könnte der Hausarzt meinen Burnout als vorübergehende Übermüdung abtun, auch deshalb, weil er noch keine Erfahrung mit Burnout-Patienten hat. An wen sollte ich mich dann wenden?

Das kommt leider vor. Viele Hausärzte sind mit dem Burnout-Syndrom als psychosomatische Erkrankung überfordert. Es ist schwierig zu sagen, an wen man sich wenden sollte.

In jedem Fall an jemanden, der mit dem Syndrom Erfahrung hat. Das können Ärzte sein, Psychotherapeuten, Neurologen oder Heilpraktiker. Hilfreich kann auch eine regionale Selbsthilfegruppe sein, wie ich selbst auch eine gegründet habe.

Welche sind die typischen Symptome?

Es gibt keine typischen Symptome. Das vegetative Nervensystem erzeugt Symptome, um uns einen Missstand mitzuteilen. Es sind also Signale, die uns etwas sagen sollen.

Da das vegetative Nervensystem Tausende von Funktionen im Körper erfüllt, kann es Tausende dazu missbrauchen.

Was relativ häufig vorkommt, sind anhaltende Nervosität, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Schwindel, Kreislaufprobleme, Konzentrationsschwierigkeiten u. v. m.

Ein Burnout tritt ja in der Regel nicht von heute auf morgen auf. Gibt es verschiedene „Entwicklungsphasen“ bzw. Stadien bis zum Burnout und wenn ja, in welchem Zeitraum spielen sich diese ab?

Es gibt in der Literatur Phasenmodelle, die die Entwicklung von Burnout beschreiben. Für mich ist das ein eher theoretischer Ansatz, der dem Betroffenen nicht wirklich weiterhilft. Deshalb habe ich diese Theorien nie weiter verfolgt.

Was man mit Bestimmtheit sagen kann: Ein Burnout entwickelt sich innerhalb von mehreren Jahren. Die Symptome werden dabei immer stärker und zahlreicher. Dann braucht es meist einen Auslöser und man befindet sich in einem akuten Burnout-Zustand.

Auch wenn Betroffene wissen, dass sie an einem Burnout leiden, fällt es wahrscheinlich vielen schwer, sich selbst und dem Umfeld das einzugestehen. Haben Sie selber diese Erfahrung gemacht?

Ich selbst habe diese Erfahrung nicht gemacht.

Meinen ersten Burnout hatte ich 1997, als noch niemand von Burnout sprach. Sehr wohl wusste ich, dass ich ein psychosomatisches Problem hatte, was damals wie heute schon schlimm genug ist. Allerdings ging es mir damals so schlecht, dass ich nur gesund werden wollte.

Ich kenne aber genug Menschen, die kurz vor dem Burnout stehen, damit aber nichts zu tun haben wollen. Oftmals müssen die gesundheitlichen Probleme so stark werden, dass man gezwungen ist, einzulenken und sich der Diagnose zu stellen.

Kann man den Weg aus dem Burnout auch alleine schaffen oder ist Hilfe von außen unumgänglich?

Wer zum ersten Mal einen Burnout hat, kommt an professioneller Hilfe nicht vorbei.

Das Entscheidende sind aber nicht irgendwelche Medikamente, sondern dass der Betroffene lernt, was Burnout ist und wie man mit ihm umgehen sollte. Hat er das verstanden, kann er sich bei einem Rückfall bzw. Wiederauftreten auch selbst weiterhelfen.

Der Eigenanteil bei der Therapie ist bei Burnout sehr hoch. Und ohne bedingungslose Mitarbeit des Betroffenen geht es nicht.

Was würden Sie einer Person raten, die Ihnen mitteilt, dass sie an einem Burnout leidet?

Wenn die Diagnose steht, ist es anfangs am wichtigsten, sich zu informieren. Dabei können Bücher wie mein eigenes helfen.

Selbsthilfegruppen leisten ebenfalls einen Beitrag zum besseren Verständnis. Je nachdem, wie akut der Zustand ist, würde ich auch einen Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik mit Burnout-Background empfehlen.

Worin sehen Sie die größten Schwierigkeiten, auf die betroffene Menschen stoßen?

Nicht zu wissen, was Burnout eigentlich ist. Das ist das Hauptproblem! Die Ärzte haben leider nicht die Zeit, dem Patienten das ausführlichst zu erklären. Nicht zu wissen, was man eigentlich hat, macht die Leute richtig fertig.

Oft sind es ja auch äußere Umstände, die zu einem Burnout führen. Nehmen wir als Beispiel eine alleinerziehende Mutter, die auf ihren Job angewiesen ist. Durch den Leistungsdruck und die Angst vor dem Jobverlust schlittert sie in Richtung Burnout. Wie könnte sie noch rechtzeitig entgegensteuern?

Es ist klar, dass alleinerziehende Mütter unter erhöhter Belastung stehen, insbesondere wenn der finanzielle Druck da ist. Pauschal kann man da natürlich schlecht etwas raten. Wichtig ist mit Sicherheit, dass die Mutter auch mal an sich denkt und etwas für sich tut. Ausreichend Schlaf und Bewegung ist hier ganz wichtig. Meistens sind es Verhaltensmuster wie Perfektionismus, fehlende Gelassenheit, unbedingt „ihren Mann stehen zu wollen“, die zusätzlichen Druck aufbauen.

Wenn dann noch der Haushalt perfekt sein muss (vom „Boden essen können“), die Kinder von A nach B gefahren werden (Taxi Mama) und noch Stress mit dem Expartner und Vater der Kinder vorherrscht, wird die Situation noch schwerer.

Also es ist manchmal sehr schwierig und leider wird gerade der Fall der alleinerziehenden Mutter in der Gesellschaft unterschätzt.

Nicht nur die betroffene Person, sondern auch deren Angehörige und Freunde werden damit konfrontiert. Wie können beispielsweise Familienmitglieder oder Freunde einer an Burnout leidenden Person helfen?

Eigentlich nur durch viel Geduld und Interesse an der Erkrankung.

Wir haben in unserer Selbsthilfegruppe auch Angehörige, die berichten. Die meisten verspüren ein Gefühl der Ohnmacht. Die Partnerin bzw. den Partner zur Therapie oder zur Selbsthilfegruppe zu begleiten, ist aber ein gutes Zeichen, dem anderen zu sagen: Du bist nicht allein.

Gibt es auch Medikamente, die bei Burnout verabreicht werden?

Leider ja. Es ist gängige Praxis, dass bei Burnout erst mal die ganze Palette der Pharmaindustrie ausprobiert wird. Meistens sind das Medikamente aus der Gruppe der SSRI. Diese symptomorientierte Behandlung führt aber in den seltensten Fällen zu einem nachhaltigen Erfolg.

Burnout ist ja keine anerkannte Krankheit. Übernimmt die Krankenkasse trotzdem die Kosten für eine Therapie?

Das hängt von der Therapie ab. Die Diagnose bei Burnout lautet auch meistens nicht Burnout, sondern z. B. depressive Episoden, somatoforme Störungen, Panikstörung oder Ähnliches. Antidepressiva werden in der Regel immer bezahlt, naturheilkundliche Verfahren und Medikamente eher weniger.

Mit welchen Maßnahmen kann man selber vorbeugen und welche vorbeugende Maßnahmen kann ein Unternehmen für seine Mitarbeiter treffen?

Zunächst einmal muss man sich informieren. Je mehr man davon versteht, desto besser. Das kann z. B. auch ein Unternehmen durch Vorträge und Workshops leisten.

Der Betroffene oder der Gefährdete selbst sollte auf einen ausgeglichenen Lebensstil achten. Ausreichend Sport und Bewegung, gesunde Ernährung, ausreichend Entspannungsphasen und mehr Gelassenheit helfen sehr.

Würden Sie uns bitte erzählen, wie es bei Ihnen war? Was hat bei Ihnen zum Burnout geführt, wie haben Sie ihn überwunden?

Ich hatte 1996 die ersten gesundheitlichen Probleme. Im Jahre 1997 bin ich komplett zusammengebrochen und war drei Monate in stationärer Behandlung. Ausschlaggebend waren die berufliche Überlastung (Existenzgründung) und Partnerschaftsprobleme.

Durch Medikamente konnte ich dann bis 2002 wieder arbeiten, als ich den zweiten Burnout feststellte. Ab dem Zeitpunkt fing ich an, selbst zu forschen und mich zu informieren.

Dennoch hatte ich noch nicht genug gelernt, denn 2007 ereilte mich der dritte und bisher letzte Burnout. Dieses Mal wies ich mich selbst in die Klinik ein, weil ich spürte, eine Auszeit zu brauchen. Das war, glaube ich, der Wendepunkt. Ich entschloss mich, ein Buch über das Burnout-Syndrom zu schreiben. Danach war ich auch offener für alternative Heilansätze, die mich sehr weit brachten. Heute habe ich meinen Burnout im Griff, bin beschwerdefrei und leistungsfähig.

Wohin hat Sie der Burnout gebracht? Sehen Sie ihn heute auch als Chance zur Veränderung, die Sie wahrgenommen haben?

Absolut! Ich habe akzeptiert, dass Burnout zu meinem Leben gehört. Ich verstehe mich heute als Burnout-Aktivist. Ich schreibe Bücher über meine Erfahrungen mit Burnout, leite eine Selbsthilfegruppe und halte Vorträge.

Ich lebe heute bewusster als früher. Insofern trifft der Titel meines ersten Buches „Burnout-Syndrom – Krise oder Chance?“ auf mich 100 % zu.

Herzlichen Dank für Ihre aufschlussreichen Antworten, Herr Dengel!

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Kommentare

  • Lexi

    hallo herr heidenberger, wieder ein ausgezeichnetes interview! dankeschön! für alle burnoutbetroffenen und burnoutgefährdeten wertvolle inputs zur vorbeugung bzw. hilfe von herrn dengel. freue mich auf weitere interviews

  • Karin Scharl

    Sehr geehrter Herr Heidenberger,
    finde mich in “Allem” wieder, die Beschreibungen/Antworten von Herrn Dengel treffen zu – wie die Faust auf’s Auge.Bei mir war der Erste Burnout 1980 und nannte sich “vegetative Dystonie”, natürlich habe/werde ich mich NIE unterkriegen lassen und werde kämpfen solange ich lebe.Andere Diagnosen lauteten “mittelgradige depressive Episode” oder auch “somatoforme (Schmerz)Störung” und auch heutzutage wird immer noch so getan(bei ganz vielen Ärzten, dass man es selber Schuld hat.Man bräuchte nur “DAS UND DAS ” zu tun und die guten Ratschläge befolgen(gutes Mädchen sein),dann wird alles Gut!!!Nichts ist gut – 2008 hab ich “ENDLICH” einen Facharzt gefunden, der mir die Diagnose “Fibromyalgie-Syndrom “gab – und ich mache seit dem auch eine Fibro-Therapie – bis heute.In den 28 Leidens-Jahren hab ich solche Formulierungen, wie “Münchhausen-Syndrom oder Hypochondrie-Syndrom und noch jede Menge anderer schöner Formulierungen bekommen.Auf die Behinderungen/Symtome die, die Fibro mit sich bringt, gehe ich hier nicht gesondert ein – das würde den Rahmen
    sprengen.
    Schade das ich nicht in die Selbsthilfegruppe von Herrn Dengel gehen kann!!Das würde mich bestimmt von jetzt auf gleich ein Stück gesunden lassen.

    Ich bedanke mich sehr bei Ihnen – hab schon so viele Artikel von Ihnen abgespeichert, um sie immer wieder auf’s Neue zu lesen – wenn mir danach ist! Und ich mache regen Gebrauch davon!

    Verbleibe mit den besten Wünschen
    Karin Scharl

    • Sehr geehrte Frau Scharl, vielen Dank für die Mitteilung Ihrer Erfahrung!
      Auch wenn Sie nicht die Möglichkeit haben, sich einer Selbsthilfegruppe anzuschließen. Vielleicht nutzen Sie ein Forum, in dem Sie sich mit Menschen austauschen können, die gleiche oder ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Ihnen alles Gute!
      Burkhard

  • Soja

    hallo herr heidenberger, ích gehöre zu der Risikogruppe alleinerzeihend und vollberufstätig.. die von ihnen beschriebenen Symtome incl Tinitus habe ich zunehmenst mehr. Meine Hausärztin ist sehr nett doch irgendwie schreibt sie mich immer krank mit der bitte mich mal auszuruhen. Aber das klappt nicht nach der Job drückt. Der Besuch beim Psychologen macht mir Angst, weil ich befürchte mit Medikamenten vollgepumt zu werden und ich mich aufgrund meiner zunehmenst schlechteren Situation davon überzeugen lassen. Daher das Motto Lieber nichjtz hingehen, da kann er/sie dich auch nicht überzeugen. Glauben sie denn das es auch ganz ohne Menikamente geht?

    • Hallo Soja,

      wenn sich an Ihrer beruflichen/privaten Situation nichts ändert, werden Sie aller Wahrscheinlichkeit keine Entlastung erfahren. Im Gegenteil, Sie werden sich voraussichtlich immer mehr einem Burnout nähern.

      Eine von der Hausärztin vorgeschlagene Ruhephase würde sicher kurzzeitig gut tun, aber wenn sich an der Gesamtsituation nichts ändert, sind Sie danach sofort wieder dem belastenden Umfeld ausgesetzt. Die Regenerationsphasen werden immer länger.

      Vielleicht wenden Sie sich direkt an Herrn Dengel (Kontaktadresse siehe oben), der Ihnen aufgrund seiner Erfahrungen sicher einen kompetenten Ratschlag zu Ihrer Situation geben kann.

  • Gizmogruen

    Hallo Soja,

    ich kann dem Veränderungsgedanken von Herrn Heidenberger nur zustimmen. Ich selbst war in der gleichen Situation wie Sie, in mir hat der Gedanke an die bereits beantragte Kur nur Panik ausgelöst und ich habe den Kurantrag zurückgezogen. Ich möchte Ihnen Mut machen, sich an einen Psychologen oder Psychotherapeuten zu wenden. Auch ich mache seit einem halben Jahr eine Kurzzeittherapie, die mir persönlich sehr geholfen hat. Und keine Angst vor Psychopharmaka”drohungen” – die Entscheidung, Medikamente zu nehmen, treffen Sie allein! Auch ich habe mich geweigert, mir diese verschreiben zu lassen und lediglich in den ersten Wochen auf Johanniskraut zurückgegriffen, um eine Basis zu haben. Ich wünsche Ihnen vor allem viele gute Gedanken und kleine “Auszeiten” im täglichen Leben.

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