Ein gutes Gespräch kann der Tageshektik ein Bein stellen, einen Ruhepol schaffen.
Aber was ist ein gutes Gespräch? Dafür hat wohl jeder seine eigene Definition. Meine? Wenn ich beispielsweise am Abend im Bett liege, den vergangenen Tag Revue passieren lasse und meine Gedanken an einem längeren Gespräch hängenbleiben. Eines, an das ich mich gerne zurückerinnere, nicht nur am Abend, sondern vielleicht noch in ein paar Jahren. Auf alle Fälle für längere Zeit.
An welches längere Gespräch denken Sie noch gerne zurück?
Nun gut. Vielleicht fragen Sie sich jetzt, wie ein Gespräch verlaufen muss, um sich positiv in meiner Erinnerung einzunisten. Hier meine Antworten:
Übrigens: Ein gutes Gespräch muss für mich nicht zwingend eines mit positiven Emotionen verbunden sein. Wenn beispielsweise ein Freund ein „Ohr braucht“, um ein Problem von der Seele zu reden, dann kann sich das für mich auch zu einem guten Gespräch entwickeln. Auch weil ich danach das Gefühl habe, ich konnte helfen – und wenn es nur ums Zuhören ging.
Dass man nicht mit jedem ein gutes Gespräch führen kann, ist klar. Ich kenne es ja von mir selbst. Es gibt Menschen, mit denen könnte ich stundenlang plaudern. Dann gibt es wiederum solche, mit denen das schwer fällt.
Und dabei macht nicht unbedingt der Sympathiefaktor den ausschlaggebenden Punkt aus. Vielleicht weil das Vertrauen fehlt. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn ich die Person (noch) nicht gut kenne.
Oder es finden sich keine gemeinsamen Anknüpfungspunkte und nicht jede Person ist kommunikativ. Wie auch immer.
Ein gutes Gespräch kann einem Tag das besondere Etwas verleihen. Und der fruchtbare Boden für die Entwicklung eines solchen besteht aus Gesprächsbereitschaft, Vertrauensbasis, Zeit und Zuhören.
Und was ist für Sie ein gutes Gespräch?
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